Selbsthilfegruppen Schwerin
19063 Schwerin - 0385 5572965
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Behandlungsmöglichkeiten von Potenzproblemen
Zur Behandlung der erektilen Dysfunktion stehen eine Reihe von bewährten und neuen Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Auswahl der geeigneten Methoden richtet sich nach dem individuellen Problem und dem körperlichen Zustand des Patienten sowie seinen Präferenzen und denen der Partnerin.
Änderung der Lebensgewohnheiten
Um Erektionsstörungen zu beheben, reicht manchmal bereits eine Umstellung der Lebensweise aus. Alkohol und Tabak wirken direkt potenzmindernd und sollten daher möglichst weggelassen werden. Bewegung fördert die Durchblutung im ganzen Körper und wirkt sich daher auch positiv auf die Potenz aus. Gerade bei jüngeren Männern ist oft beruflicher oder privater Stress ein Auslöser für Erektionsstörungen. Entspannungstechniken wie Meditation oder autogenes Training können hilfreich sein. Zudem kann bei diesen Patienten Sport helfen, da Bewegung nicht nur die Durchblutung fördert, sondern auch Stresshormone abbaut.
Normalisierung und Stabilisierung der Blutzuckerwerte
Bei Diabetikern kann eine Normalisierung der Blutzuckerwerte das sexuelle Verlangen und die Erektionsfähigkeit deutlich steigern. Eine langfristige Stabilisierung des Zuckerstoffwechsels, möglichst im Normalbereich, schützt Diabetiker vor weiteren Folgeschäden und trägt dazu bei, den bestmöglichen Gesundheitszustand und damit die bestmögliche Potenz zu erhalten.
Medikamente prüfen
Wer nach Beginn einer Behandlung mit einem Medikament Probleme mit der Erektion feststellt, sollte den Arzt fragen, ob ein Zusammenhang bestehen könnte. Möglicherweise gibt es Alternativen, die keinen Einfluss auf die Potenz haben.
Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT) und transurethale Applikation
Bei der Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT) wird ein Medikament mit einer Spritze in den Penis injiziert. Die Substanz verteilt sich im Schwellkörpergewebe und bewirkt dort durch Erschlaffung der glatten Muskulatur einen vermehrten Bluteinstrom und eine Erektion. Bei der transurethalen Applikation wird das gleiche Medikament mit Hilfe eines Applikators als Zäpfchen in die Harnröhre (Urethra) eingebracht. Von dort gelangt es über die Blutgefäße in den Schwellkörper. Die Wirkung des Medikaments tritt 5 bis 10 Minuten nach der Anwendung ein, geht relativ schnell vorüber und ist unabhängig von einer sexuellen Stimulation. Beide Methoden gehören seit der Einführung von Potenz-Medikamenten in Tablettenform nicht mehr zur Standard-Therapie. Für einige Patienten sind sie jedoch immer noch eine wichtige Alternative, beispielsweise wenn der Tabletten-Wirkstoff nicht angewendet werden darf oder nicht wirkt. Dies kann bei Patienten mit sehr fortgeschrittenem Diabetes oder nach radikalen Prostata-Operationen der Fall sein. (2)
Vakuum-Erektionshilfen
Die Vakuum-Erektionshilfe besteht aus einem Zylinder, der über den Penis gestülpt und an die Peniswurzel gedrückt wird. Mit einer Pumpe wird dann ein Unterdruck erzeugt, durch den sich die Schwellkörper mit Blut füllen. Das Glied wird steif. Um die Erektion aufrecht zu erhalten, wird ein Penisring auf den Penis übergestreift, der an der Peniswurzel den Blutabfluss aus den Schwellkörpern verhindert.
Penisimplantate
Die Einsetzung eines Penisimplantats wird als letzte Möglichkeit durchgeführt, wenn andere Therapiemethoden erfolglos waren. Dabei werden die Schwellkörper weitgehend zerstört werden. Zu diesem Schritt entscheiden sich zwischen 5 und 10 Prozent der betroffenen Männer. (2) Das sexuelle Verlangen, die Ejakulationsfähigkeit und das Orgasmuserleben werden in der Regel durch den Eingriff nicht beeinflusst.
Psychosexuelle Therapie
Bei hauptsächlich seelischen Ursachen der erektilen Dysfunktion bieten Psychotherapeuten, Sexual- oder Paartherapeuten Betroffenen professionelle Hilfe an. Da die Partnerin meist ebenfalls unter der Situation leidet und oft maßgeblich zum Behandlungserfolg beiträgt, kann ihre Einbindung in die Therapie sehr wichtig sein.
Hormonersatztherapie
Bei zu niedrigen Testosteronspiegeln kann eine Hormontherapie durchgeführt werden.
Potenz-Medikamente in Tablettenform
Seit einigen Jahren ist die medikamentöse Behandlung von Erektionsstörungen durch die unkomplizierte Einnahme von Tabletten möglich. Die neuen Medikamente gehören zur Gruppe der PDE-5-Hemmer. Sie blockieren im Penis das Enzym PDE-5, das die Rückbildung einer Erektion bewirkt und verbessern dadurch die Härte und die Dauer der Gliedversteifung. PDE-5-Hemmer führen nicht automatisch zu einem steifen Glied, sondern ermöglichen, dass der männliche Körper bei einer sexuellen Stimulation mit einer Erektion reagieren kann. Die Wirkung setzt etwa 25 bis 60 Minuten nach der Einnahme ein und hält mehrere Stunden an. Der Wirkungseintritt kann durch sehr fettes Essen vor der Einnahme verzögert werden. Grapefruitsaft kann die Wirkung verändern und sollte daher gemieden werden. Potenzmittel aus der Gruppe der PDE-5-Hemmer (z.B. Vardenafil) dürfen nur nach Verschreibung durch einen Arzt und ausschließlich in der Apotheke bezogen werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass Sie das Original-Medikament und keine unwirksame oder gar gesundheitsschädliche Fälschung erhalten. Hinweise, wie mögliche Fälschungen erkannt werden können, finden sich u.a. auch unter der Info-Seite: www.vorsicht-faelschung.de
Lesen Sie ausserdem in unserem Special "Erektile Dysfunktion Spezial"
Quellverzeichnis
Änderung der Lebensgewohnheiten
Um Erektionsstörungen zu beheben, reicht manchmal bereits eine Umstellung der Lebensweise aus. Alkohol und Tabak wirken direkt potenzmindernd und sollten daher möglichst weggelassen werden. Bewegung fördert die Durchblutung im ganzen Körper und wirkt sich daher auch positiv auf die Potenz aus. Gerade bei jüngeren Männern ist oft beruflicher oder privater Stress ein Auslöser für Erektionsstörungen. Entspannungstechniken wie Meditation oder autogenes Training können hilfreich sein. Zudem kann bei diesen Patienten Sport helfen, da Bewegung nicht nur die Durchblutung fördert, sondern auch Stresshormone abbaut.
Normalisierung und Stabilisierung der Blutzuckerwerte
Bei Diabetikern kann eine Normalisierung der Blutzuckerwerte das sexuelle Verlangen und die Erektionsfähigkeit deutlich steigern. Eine langfristige Stabilisierung des Zuckerstoffwechsels, möglichst im Normalbereich, schützt Diabetiker vor weiteren Folgeschäden und trägt dazu bei, den bestmöglichen Gesundheitszustand und damit die bestmögliche Potenz zu erhalten.
Medikamente prüfen
Wer nach Beginn einer Behandlung mit einem Medikament Probleme mit der Erektion feststellt, sollte den Arzt fragen, ob ein Zusammenhang bestehen könnte. Möglicherweise gibt es Alternativen, die keinen Einfluss auf die Potenz haben.
Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT) und transurethale Applikation
Bei der Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT) wird ein Medikament mit einer Spritze in den Penis injiziert. Die Substanz verteilt sich im Schwellkörpergewebe und bewirkt dort durch Erschlaffung der glatten Muskulatur einen vermehrten Bluteinstrom und eine Erektion. Bei der transurethalen Applikation wird das gleiche Medikament mit Hilfe eines Applikators als Zäpfchen in die Harnröhre (Urethra) eingebracht. Von dort gelangt es über die Blutgefäße in den Schwellkörper. Die Wirkung des Medikaments tritt 5 bis 10 Minuten nach der Anwendung ein, geht relativ schnell vorüber und ist unabhängig von einer sexuellen Stimulation. Beide Methoden gehören seit der Einführung von Potenz-Medikamenten in Tablettenform nicht mehr zur Standard-Therapie. Für einige Patienten sind sie jedoch immer noch eine wichtige Alternative, beispielsweise wenn der Tabletten-Wirkstoff nicht angewendet werden darf oder nicht wirkt. Dies kann bei Patienten mit sehr fortgeschrittenem Diabetes oder nach radikalen Prostata-Operationen der Fall sein. (2)
Vakuum-Erektionshilfen
Die Vakuum-Erektionshilfe besteht aus einem Zylinder, der über den Penis gestülpt und an die Peniswurzel gedrückt wird. Mit einer Pumpe wird dann ein Unterdruck erzeugt, durch den sich die Schwellkörper mit Blut füllen. Das Glied wird steif. Um die Erektion aufrecht zu erhalten, wird ein Penisring auf den Penis übergestreift, der an der Peniswurzel den Blutabfluss aus den Schwellkörpern verhindert.
Penisimplantate
Die Einsetzung eines Penisimplantats wird als letzte Möglichkeit durchgeführt, wenn andere Therapiemethoden erfolglos waren. Dabei werden die Schwellkörper weitgehend zerstört werden. Zu diesem Schritt entscheiden sich zwischen 5 und 10 Prozent der betroffenen Männer. (2) Das sexuelle Verlangen, die Ejakulationsfähigkeit und das Orgasmuserleben werden in der Regel durch den Eingriff nicht beeinflusst.
Psychosexuelle Therapie
Bei hauptsächlich seelischen Ursachen der erektilen Dysfunktion bieten Psychotherapeuten, Sexual- oder Paartherapeuten Betroffenen professionelle Hilfe an. Da die Partnerin meist ebenfalls unter der Situation leidet und oft maßgeblich zum Behandlungserfolg beiträgt, kann ihre Einbindung in die Therapie sehr wichtig sein.
Hormonersatztherapie
Bei zu niedrigen Testosteronspiegeln kann eine Hormontherapie durchgeführt werden.
Potenz-Medikamente in Tablettenform
Seit einigen Jahren ist die medikamentöse Behandlung von Erektionsstörungen durch die unkomplizierte Einnahme von Tabletten möglich. Die neuen Medikamente gehören zur Gruppe der PDE-5-Hemmer. Sie blockieren im Penis das Enzym PDE-5, das die Rückbildung einer Erektion bewirkt und verbessern dadurch die Härte und die Dauer der Gliedversteifung. PDE-5-Hemmer führen nicht automatisch zu einem steifen Glied, sondern ermöglichen, dass der männliche Körper bei einer sexuellen Stimulation mit einer Erektion reagieren kann. Die Wirkung setzt etwa 25 bis 60 Minuten nach der Einnahme ein und hält mehrere Stunden an. Der Wirkungseintritt kann durch sehr fettes Essen vor der Einnahme verzögert werden. Grapefruitsaft kann die Wirkung verändern und sollte daher gemieden werden. Potenzmittel aus der Gruppe der PDE-5-Hemmer (z.B. Vardenafil) dürfen nur nach Verschreibung durch einen Arzt und ausschließlich in der Apotheke bezogen werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass Sie das Original-Medikament und keine unwirksame oder gar gesundheitsschädliche Fälschung erhalten. Hinweise, wie mögliche Fälschungen erkannt werden können, finden sich u.a. auch unter der Info-Seite: www.vorsicht-faelschung.de
Lesen Sie ausserdem in unserem Special "Erektile Dysfunktion Spezial"
- Potenzprobleme -So funktioniert Man(n)
- Ursachen für Potenzprobleme
- Behandlung von Potenzproblemen
- Potenzstörungen bei Diabetikern
- Hilfe bei Potenzproblemen
- Potenzprobleme - Selbsttest
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