Ausgabe Juli 2010
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Selbsthilfegruppen Schwerin
19063 Schwerin - 0385 5572965
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Hilfe bei Potenzproblemen
Ein erfülltes Liebesleben ist zentraler Bestandteil einer glücklichen Partnerschaft. Viele Männer sind jedoch durch Potenzstörungen in ihrer sexuellen Lebensqualität beeinträchtigt. Viele Betroffene fühlen sich nicht mehr als „richtiger Mann“ sondern als Versager. Ihr Selbstwertgefühl ist nachhaltig erschüttert. In dieser Situation ziehen sich Männer oft von ihrer Partnerin zurück und verweigern Gespräche. Dadurch wird die Partnerin verunsichert: Liebt er mich nicht mehr? Bin ich nicht mehr attraktiv für ihn? Hat er womöglich eine „Andere“? Was habe ich falsch gemacht? Aus dieser Situation kann ein Teufelskreis entstehen, der die Partnerschaft nachhaltig belastet. Daher ist es besonders wichtig, offen mit der Partnerin zu sprechen, auch wenn es schwer fällt. Männer mit Potenzstörungen sollten zudem bedenken: Die meisten Frauen haben wesentlich mehr Probleme mit einer unklaren Situation als mit der Erektionsstörung.

Möglichst frühzeitig zum Arzt
Da die Erfolgsaussichten der Behandlung einer Erektilen Dysfunktion sind heutzutage sehr gut sind, können betroffene Männer sich viele Probleme ersparen, indem sie rechtzeitig zum Arzt gehen. Nach eingehenden Gesprächen und einer gründlichen körperlichen Untersuchung entwickelt der Arzt zusammen mit dem Patienten ein individuelles Behandlungskonzept. Da die Entscheidung für eine Therapiemaßnahme auch die Partnerin betrifft, wird der Arzt anregen, sie in den Entscheidungsprozess mit einzubeziehen.

Mit Potenzstörungen zum Arzt zu gehen ist den meisten Betroffenen zunächst unangenehm. Da jedoch viele Männer unter ähnlichen Problemen leiden, ist dem Arzt ist das Thema vertraut und er wird darüber genauso professionell sprechen wie über jede andere Gesundheitsstörung.

Mein Mann hat Erektionsstörungen – Tipps für die Partnerin
Wenn ein Mann sich von seiner Partnerin abwendet und sich in Arbeit oder Freizeitaktivitäten flüchtet, können Erektionsstörungen als Ursache dahinter stecken. Die beste Art, das Problem anzugehen, ist ein offenes Gespräch. So wie den Männern, fällt dies auch vielen Frauen nicht leicht.

Fünf Tipps für ein erfolgreiches Gespräch:
  • Nehmen Sie sich Zeit – also nicht kurz vor der Arbeit
  • Sorgen Sie für eine entspannte Atmosphäre – nicht wenn „Es“ gerade passiert ist
  • Zeigen Sie Ihr Verständnis – Vorwürfe machen alles schlimmer
  • Seien Sie ehrlich und offen – aber achten Sie darauf, Ihren Partner nicht zu verletzen
  • Sagen Sie ihm, dass Sie das Problem mit ihm gemeinsam angehen möchten


Unterstützung im Internet: Serviceangebote Jetzt-lieben.de
Auf den Seiten von www.jetzt-lieben.de dreht sich alles um das Thema Potenzstörungen. Hier finden Betroffene - und auch ihre Partnerinnen - zusätzlich zu Sachinformationen, Broschüren und Links viele Tipps und Serviceangebote zum Umgang mit der Erektionsschwäche.

Hilfe bei der Arztsuche
www.jetzt-lieben.de bietet Zugriff auf eine Datenbank, in der Ärzte für Allgemeinmedizin, Urologen und Internisten aus ganz Deutschland verzeichnet sind. Die Arztsuche nach Postleitzahlen hilft dabei, einen Ansprechpartner am eigenen Wohnort zu finden.

FAQ - Die wichtigsten Fragen und Antworten
In den „frequenty asked questions (FAQ)" von jetzt-lieben.de sind die häufigsten Fragen und Antworten zu Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Potenzstörungen sowie zum Umgang mit dem Arzt oder der Partnerin und zu weiteren Themen zusammengestellt.

Die Aktion „Sprechen wir darüber“
Die Aktion „Sprechen wir darüber“ von jetzt-lieben.de hilft Männern mit Potenzstörungen, über ihren Schatten zu springen und über ihr Problem zu sprechen – mit der Partnerin, mit dem Arzt und mit anderen Betroffenen.

Coaching für mehr Lebensqualität
Sex macht Spaß und ist gesund. Aber: Nur wer fit und gesund ist, hat guten Sex. Bis ins hohe Alter. Bei www.jetzt-lieben.de können Interessierte sich zu einem Webcoaching in den Bereichen sexuelle Leistungsfähigkeit, Fitness und mentale Stärke anmelden. Erfolge stellen sich bereits nach kurzer Zeit ein und der zeitliche Aufwand ist minimal. Zwei Experten coachen die Teilnehmer 12 Wochen lang mit Übungsempfehlungen und Trainingsanleitungen.

Verwendete Literatur:
  1. www.diabetes-news.de
  2. Diabetes und Psychologie e.V.
  3. Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion
  4. Schneider Tim: Urologische Probleme beim Diabetiker, Abstract zum Satellitensymposium „Der diabetische Risikopatient – eine interdisziplinäre Herausforderung“ im Rahmen der 42. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft
  5. Goldstein et al.: Diabetes Care, 26, 777 – 783, 2003
  6. Ziegler D. et al.: Abstract ESSM 2005:
  7. Porst et al.: MMW Originalien 1/2005, 27 – 32


Weitere Informationen
  1. Deutsche Diabetes-Gesellschaft
  2. Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit e V.
  3. Zentrum für Partnerschaft und sexuelle Gesundheit (ZPSG)
  4. Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit (ISG) e.V.
  5. Jetzt-Lieben.de
  6. Website Levitra (englisch)


Lesen Sie ausserdem in unserem Special "Erektile Dysfunktion Spezial"

Quellverzeichnis




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