
Sexuelle Störungen als Chance

Arzt gehört zu den angesehensten Berufen in Deutschland, dicht gefolgt von Naturwissenschaftlern und Ingeneuren.
Muttermale gehören zu den gutartigen Tumoren und gelten in der Medizin nicht als Krebs. Sie können aber trotzdem gefährlich werden.
Der Gesundheit Ratgeber empfiehlt: Eine ausgewogene Ernährung kann vor Sonnenbrand schützen!
Unter Rheuma versteht man eine Erkrankung des Bewegungsappartes, die nicht durch Verletzungen oder Tumore verursacht sind.

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ADHS | Allergien | Alzheimer-Demenz | Arthrose | Bluthochdruck | Bronchitis | Brustkrebs | Bulemie | COPD | Darmkrebs | Depressionen | Diabetes | Dreitagefieber | Durchfall | Epilepsie | Erkältungen | Fieberkrämpfe | Fusspilz | Gicht | Grippe | Hämorrhoiden | Harninkontinenz | Herzinsuffizienz | Heuschnupfen | Husten | Hypertonie | Impotenz | Inkontinenz | Kopfschmerzen | Krampfadern | Lausbefall | Masern | Migräne | Nagelpilz | Nesselsucht | Osteoporose | Prostataleiden | Rückenschmerzen | Rheuma | Schizophrenie | Schlafkrankheit | Schnarchen | Schuppen | Schuppenflechte | Schwangerschaft | Stottern | Vorhautverengung | Warzen | Zahngesundheit | Zeckenbiss
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Die erektile Dysfunktion als „Frühwarnsystem"
Eine sexuelle Störung weist auf ein Gesundheitsleiden hin und funktioniert sozusagen als Frühwarnsystem unseres Körpers. Körperlich-organische Erkrankungen können frühzeitig erkannt und behandelt werden - wenn wir zum Arzt gehen.
Jede vierte Frau und jeder fünfte Mann sind betroffen
Nur zehn Prozent der betroffenen Frauen und Männer wenden sich an einen Arzt, obwohl jede vierte Frau und jeder fünfte Mann von sexuellen Störungen betroffen ist. Männer leiden primär unter Erektions-, Frauen unter Libidostörungen. Sexuelle Mythen und Tabus dominieren die öffentliche Meinung: Sexuelle Probleme seien eine Frage des Alters oder eine persönliche Schwäche und ein „echter Kerl" habe pausenlos potent zu sein. Auch seien die notwendigen medizinischen Untersuchungen angeblich sehr intim und mit Schmerzen verbunden.
Unter dem Druck dieser öffentlichen Meinung schämen sich die von sexuellen Störungen betroffenen Frauen und Männer. Sie ziehen sich zurück und geraten in einen Teufelskreis aus Versagensangst, Wieder- holung und Vermeidungsverhalten, der seine eigene destruktive Dynamik entwickelt. Auf die Liebe wird ganz verzichtet und der Leidensdruck bis zum Letzen ausgehalten. Ein Jahr dauert es im Schnitt, bis Betroffene ihr Schweigen brechen und sich Hilfe suchen. Wertvolle Zeit, die auf Kosten der Gesundheit und natürlich der persönlichen Lebensqualität geht.
Wer sich der Realität stellt, wird positiv überrascht: Sexuelle Funktionsstörungen sind eine Frage der Gesundheit. Die Ursachen des sexuellen Gesundheitsleidens sind in der Regel körperlich-organischer Natur. Mittels der neuen medizinischen Möglichkeiten ist die Erektile Dysfunktion, kurz ED, sehr gut behandelbar - auch ohne intime oder schmerzhafte Untersuchungen. Weiterhin ist die Sexualstörung ein wertvoller Hinweis auf mögliche Organerkrankungen.
Liebe und lustvolle Sexualität als natürliches Wellnessprogramm
Die gelebte Sexualität regt das gesamte Belohnungssystem des Organismus an und fördert die Gesundheit auf allen Ebenen, körperlich, geistig, seelisch. Einfach gesprochen, die erotische Liebe ist ein wirkungsvolles Gesundheits- und Wellnessprogramm, das uns die Natur zur Verfügung stellt. Auch über die Lebensqualität entscheidet ein gesundes Sexleben mit. Ist die Sexualität gestört, ist das nicht nur ein Lustkiller, sondern ein wertvolles Warnsignal unseres Körpers: Ursachen der Störung sind nämlich vor allem die typische Volkskrankheiten unserer westlichen Konsumgesellschaft wie Fettstoffwechselstörungen, Gefäß- und Venenleiden, Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes (Typ-II). Diese können mittels der Erektilen Dysfunktion frühzeitig erkannt werden. Die Sexualstörung ist also auch immer eine Chance. Bewusst ist dieser konstruktive Zusammenhang von Liebe und Gesundheit jedoch nur ganz wenigen Frauen und Männern.
ISG informiert über die gesundheitsfördernde Wirkung der Sexualität
Um das zu ändern haben sich unter dem Dach des Informationszentrums für Sexualität und Gesundheit(ISG) Fachleute aus Medizin, Wissenschaft und Forschung zusammen geschlossen, um die gesundheitsfördernde Wirkung der Sexualität publik zu machen sowie unzeitgemäße Vorurteile und Tabus aufzubrechen. Für Betroffene ist der gemeinnützige Verein die bundesweit erste und einzige Anlaufstelle, an die sie sich anonym und vertraulich wenden können. Ein geschultes Team von Fachleuten betreut fünf Tage die Woche die ISG-Info-Line und steht den Betroffene, aber auch allen Interessierten und Ärzte per Telefon, Fax, E-Mail oder Post zur Verfügung. Darüber hinaus bietet das ISG die Zeitschrift „Liebe hält gesund" an, sowie fachgerechte Broschüren und hilfreiche Infor- mationsblätter. Auch Selbsthilfegruppen und Expertenforen stellen sich auf der Webseite vor.
Pionierarbeit: das Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit (ISG)
Im April 1999 gegründet, verzeichnet das ISG eine beständig steigende Zahl von Anfragen. Allein innerhalb der letzten drei Jahre haben rund 15.000 Frauen und Männer angerufen. In erster Linie gelten die Anrufe dem Thema der Erektilen Dysfunktion und kommen vorwiegend von Männern (rund 85,5 Prozent; Frauen rund 14,5 Prozent). Gut 6 Prozent der Anrufe beziehen sich auf die Libidostörungen. Das Alter der Anrufer liegt zwischen 17 und 69 Jahren. Auffällig ist, dass 48,6 Prozent aller männlichen Teilnehmer, die wegen Erektiler Dysfunktion anrufen, seit über einem Jahr an der Gesundheitsstörung leiden und das ISG der erste Ansprechpartner ist. Über die Hälfte (aller wegen ED anrufenden) Teilnehmer befindet sich bereits in einer gesundheitlich sehr ernst zu nehmenden Lage und benötigt dringend ärztliche Hilfe. Unsere Sexualität ist zu wichtig, um aufgrund sexueller Tabus und Vorurteile unsere Gesundheit zu riskieren. (humannews, 04/08)
Weitere Informationen:
www.isg-info.de
Jede vierte Frau und jeder fünfte Mann sind betroffen
Nur zehn Prozent der betroffenen Frauen und Männer wenden sich an einen Arzt, obwohl jede vierte Frau und jeder fünfte Mann von sexuellen Störungen betroffen ist. Männer leiden primär unter Erektions-, Frauen unter Libidostörungen. Sexuelle Mythen und Tabus dominieren die öffentliche Meinung: Sexuelle Probleme seien eine Frage des Alters oder eine persönliche Schwäche und ein „echter Kerl" habe pausenlos potent zu sein. Auch seien die notwendigen medizinischen Untersuchungen angeblich sehr intim und mit Schmerzen verbunden.
Unter dem Druck dieser öffentlichen Meinung schämen sich die von sexuellen Störungen betroffenen Frauen und Männer. Sie ziehen sich zurück und geraten in einen Teufelskreis aus Versagensangst, Wieder- holung und Vermeidungsverhalten, der seine eigene destruktive Dynamik entwickelt. Auf die Liebe wird ganz verzichtet und der Leidensdruck bis zum Letzen ausgehalten. Ein Jahr dauert es im Schnitt, bis Betroffene ihr Schweigen brechen und sich Hilfe suchen. Wertvolle Zeit, die auf Kosten der Gesundheit und natürlich der persönlichen Lebensqualität geht.
Wer sich der Realität stellt, wird positiv überrascht: Sexuelle Funktionsstörungen sind eine Frage der Gesundheit. Die Ursachen des sexuellen Gesundheitsleidens sind in der Regel körperlich-organischer Natur. Mittels der neuen medizinischen Möglichkeiten ist die Erektile Dysfunktion, kurz ED, sehr gut behandelbar - auch ohne intime oder schmerzhafte Untersuchungen. Weiterhin ist die Sexualstörung ein wertvoller Hinweis auf mögliche Organerkrankungen.
Liebe und lustvolle Sexualität als natürliches Wellnessprogramm
Die gelebte Sexualität regt das gesamte Belohnungssystem des Organismus an und fördert die Gesundheit auf allen Ebenen, körperlich, geistig, seelisch. Einfach gesprochen, die erotische Liebe ist ein wirkungsvolles Gesundheits- und Wellnessprogramm, das uns die Natur zur Verfügung stellt. Auch über die Lebensqualität entscheidet ein gesundes Sexleben mit. Ist die Sexualität gestört, ist das nicht nur ein Lustkiller, sondern ein wertvolles Warnsignal unseres Körpers: Ursachen der Störung sind nämlich vor allem die typische Volkskrankheiten unserer westlichen Konsumgesellschaft wie Fettstoffwechselstörungen, Gefäß- und Venenleiden, Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes (Typ-II). Diese können mittels der Erektilen Dysfunktion frühzeitig erkannt werden. Die Sexualstörung ist also auch immer eine Chance. Bewusst ist dieser konstruktive Zusammenhang von Liebe und Gesundheit jedoch nur ganz wenigen Frauen und Männern.
ISG informiert über die gesundheitsfördernde Wirkung der Sexualität
Um das zu ändern haben sich unter dem Dach des Informationszentrums für Sexualität und Gesundheit(ISG) Fachleute aus Medizin, Wissenschaft und Forschung zusammen geschlossen, um die gesundheitsfördernde Wirkung der Sexualität publik zu machen sowie unzeitgemäße Vorurteile und Tabus aufzubrechen. Für Betroffene ist der gemeinnützige Verein die bundesweit erste und einzige Anlaufstelle, an die sie sich anonym und vertraulich wenden können. Ein geschultes Team von Fachleuten betreut fünf Tage die Woche die ISG-Info-Line und steht den Betroffene, aber auch allen Interessierten und Ärzte per Telefon, Fax, E-Mail oder Post zur Verfügung. Darüber hinaus bietet das ISG die Zeitschrift „Liebe hält gesund" an, sowie fachgerechte Broschüren und hilfreiche Infor- mationsblätter. Auch Selbsthilfegruppen und Expertenforen stellen sich auf der Webseite vor.
Pionierarbeit: das Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit (ISG)
Im April 1999 gegründet, verzeichnet das ISG eine beständig steigende Zahl von Anfragen. Allein innerhalb der letzten drei Jahre haben rund 15.000 Frauen und Männer angerufen. In erster Linie gelten die Anrufe dem Thema der Erektilen Dysfunktion und kommen vorwiegend von Männern (rund 85,5 Prozent; Frauen rund 14,5 Prozent). Gut 6 Prozent der Anrufe beziehen sich auf die Libidostörungen. Das Alter der Anrufer liegt zwischen 17 und 69 Jahren. Auffällig ist, dass 48,6 Prozent aller männlichen Teilnehmer, die wegen Erektiler Dysfunktion anrufen, seit über einem Jahr an der Gesundheitsstörung leiden und das ISG der erste Ansprechpartner ist. Über die Hälfte (aller wegen ED anrufenden) Teilnehmer befindet sich bereits in einer gesundheitlich sehr ernst zu nehmenden Lage und benötigt dringend ärztliche Hilfe. Unsere Sexualität ist zu wichtig, um aufgrund sexueller Tabus und Vorurteile unsere Gesundheit zu riskieren. (humannews, 04/08)
Weitere Informationen:
www.isg-info.de
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