Ausgabe März 2010




Prävention
Ungesunder Lebensstil, insbesondere falsche Ernährung und mangelnde Bewegung, sind Risikofaktoren für eine Erkrankung an Diabetes Typ 2. Oft gelingt es nicht, Risikopatienten oder neu Erkrankte zu motivieren, ihr Leben zu ändern. An einer Pilotstudie zum strukturierten Programm Da Vinci Diabetes® nahmen 20 Teilnehmer unter 75 Jahren teil.

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Diabetes - Verhaltenstherapie verbessert Gesundheit von Typ-2-Diabetikern
Diabetes - Ungesunder Lebensstil, insbesondere falsche Ernährung und mangelnde Bewegung, sind Risikofaktoren für eine Erkrankung an Diabetes Typ 2. Oft gelingt es nicht, Risikopatienten oder neu Erkrankte zu motivieren, ihr Leben zu ändern. An einer Pilotstudie zum strukturierten Programm Da Vinci Diabetes® nahmen 20 Teilnehmer unter 75 Jahren teil. Diese waren seit mehr als zehn Jahren an Diabetes Typ 2 erkrankt und wurden nicht mit Insulin behandelt. Ziel des Programms ist, mit Strategien aus der kognitiven Verhaltenstherapie die innere Einstellung der Betroffenen zu ihrer Lebensführung zu ändern.

Das Programm beinhaltet sechs Sitzungen über drei Monate verteilt. Zunächst analysieren Therapeuten das Verhalten der Teilnehmer und untersuchen die Gründe für nachteilige Verhaltensmuster. Die Patienten trainieren dann positive Gedanken für verschiedene Tätigkeiten: So soll zum Beispiel Treppensteigen im Arbeitsalltag nicht mehr mit Anstrengung und Atemnot verbunden werden. Stattdessen ist es eine Stärkung des Körpers und ein Verhalten, das Respekt bei den Kollegen hervorruft.


Dieses gedankliche Training, in den Alltag umgesetzt, zeigte bereits nach den ersten drei Monaten messbare Erfolge: Die Teilnehmer hatten weniger Taillen-Umfang, einen niedrigeren Body-Mass-Index sowie bessere Blutfett- und Blutzucker-Werte. In den folgenden neun Monaten konnten die meisten Diabetespatienten ihre neu gewonnene Lebenseinstellung erhalten. Viele Teilnehmer nahmen sogar weiterhin ab und auch ihre Blutwerte waren besser als vor dem Motivationstraining. (diabetesDe 01/2010)


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