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Gemeinsam Hilfe für Kinder bündeln
Jena. Gemeinsam für Kinder - dieser Leitspruch der Universitätskinderklinik in Jena ist auch Leitlinie des diesjährigen Jenaer Pädiatrietages am 20. März, der vor allem dem Informationsaustausch und der Stärkung der Zusammenarbeit aller beteiligten medizinischen Berufsgruppen dienen soll.
Gute Kindermedizin erfordert eine vernetzte ärztliche Versorgung und die immer engere Einbindung weiterer Berufsgruppen. "Wir sehen immer mehr Kinder, die über die medizinische Versorgung hinaus auch psychosoziale Hilfe und andere Formen der Unterstützung benötigen", beschreibt Prof. Dr. James F. Beck, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Jena, die aktuellen Herausforderungen. "Um über die Beseitigung der organischen Störungen hinaus helfen zu können, ist daher eine enge Vernetzung u.a. mit Psychologen, Physiotherapeuten, Ernährungsberatern und Sozialarbeitern notwendig."
Diese Kooperationen und weitere ausgesuchte praxisorientierte Themen sind Inhalte des Jenaer Pädiatrietages, der am 20. März am Universitätsklinikum Jena stattfindet und zu dem sich bereits etwa 100 Teilnehmer angemeldet haben.
Auf dem Programm stehen neben neuen Behandlungsansätzen auch ganzheitliche Therapiekonzepte für Erkrankungen, bei denen es oft auch einen psychosozialen Hintergrund zu berücksichtigen gibt. "Dazu gehört beispielsweise das Einnässen, das neben rein körperlichen Ursachen sehr häufig durch psychische Probleme der Kinder befördert wird", sagt Prof. Beck. "Hier ist eine gute Zusammenarbeit verschiedener Spezialisten gefragt." Die wachsende Zahl der Kinder mit solchen Schwierigkeiten lässt die Nachfrage nach Angeboten wie denen des von Prof. Brandl geleiteten sozialpädiatrischen Zentrums am UKJ steigen, "auch bedingt durch Häufungen bei anderen Krankheitsbildern wie ADHS oder Autismus", so Beck.
Für eine bestmögliche Versorgung der Kinder ist dabei unbedingt eine gute Zusammenarbeit zwischen Klinikärzten, den Kollegen in den Praxen und vielen weiteren medizinischen Berufsgruppen notwendig. Prof. James Beck: "Diese weiter auszubauen ist das Hauptziel unseres diesjährigen Pädiatrietages."
20.März 2010, Beginn: 9.00 Uhr
Jenaer Pädiatrietag der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin an UKJ
Hotel Steigenbeger Esplanade, Jena
Ansprechpartner:
Prof. Dr. James F. Beck
Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Jena
Tel. 03641/938270
E-Mail: James.Beck[at]med.uni-jena.de
(idw, 03/2010)
Gute Kindermedizin erfordert eine vernetzte ärztliche Versorgung und die immer engere Einbindung weiterer Berufsgruppen. "Wir sehen immer mehr Kinder, die über die medizinische Versorgung hinaus auch psychosoziale Hilfe und andere Formen der Unterstützung benötigen", beschreibt Prof. Dr. James F. Beck, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Jena, die aktuellen Herausforderungen. "Um über die Beseitigung der organischen Störungen hinaus helfen zu können, ist daher eine enge Vernetzung u.a. mit Psychologen, Physiotherapeuten, Ernährungsberatern und Sozialarbeitern notwendig."
Diese Kooperationen und weitere ausgesuchte praxisorientierte Themen sind Inhalte des Jenaer Pädiatrietages, der am 20. März am Universitätsklinikum Jena stattfindet und zu dem sich bereits etwa 100 Teilnehmer angemeldet haben.
Auf dem Programm stehen neben neuen Behandlungsansätzen auch ganzheitliche Therapiekonzepte für Erkrankungen, bei denen es oft auch einen psychosozialen Hintergrund zu berücksichtigen gibt. "Dazu gehört beispielsweise das Einnässen, das neben rein körperlichen Ursachen sehr häufig durch psychische Probleme der Kinder befördert wird", sagt Prof. Beck. "Hier ist eine gute Zusammenarbeit verschiedener Spezialisten gefragt." Die wachsende Zahl der Kinder mit solchen Schwierigkeiten lässt die Nachfrage nach Angeboten wie denen des von Prof. Brandl geleiteten sozialpädiatrischen Zentrums am UKJ steigen, "auch bedingt durch Häufungen bei anderen Krankheitsbildern wie ADHS oder Autismus", so Beck.
Für eine bestmögliche Versorgung der Kinder ist dabei unbedingt eine gute Zusammenarbeit zwischen Klinikärzten, den Kollegen in den Praxen und vielen weiteren medizinischen Berufsgruppen notwendig. Prof. James Beck: "Diese weiter auszubauen ist das Hauptziel unseres diesjährigen Pädiatrietages."
20.März 2010, Beginn: 9.00 Uhr
Jenaer Pädiatrietag der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin an UKJ
Hotel Steigenbeger Esplanade, Jena
Ansprechpartner:
Prof. Dr. James F. Beck
Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Jena
Tel. 03641/938270
E-Mail: James.Beck[at]med.uni-jena.de
(idw, 03/2010)
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