Alzheimer Demenz
Alzheimer-Demenz - Patientenservice "Goldene Regeln" mit 10 Fragen und kurzen Antworten zum Thema Alzheimer-Demenz, früher als Alzheimer, Alzheimersche Krankheit oder Alzheimer-Krankheit bezeichnet.
Alzheimer-Demenz - Wenn das Vergessen zum Alltag dazu gehört ...
1. Was unterscheidet eine Demenz vom gesunden Altwerden?
Eine Demenz zeichnet sich dadurch aus, dass Gedächtnisstörungen über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten ohne Unterbrechung anhalten und dass zusätzlich Einschränkungen im Urteils- und Denkvermögen vorliegen. Wichtig hierbei ist, dass die beschriebenen Veränderungen für die Betroffenen zu nachhaltigen Behinderungen im Alltag führen und in diesem Zeitraum keine Bewusstseinsstörungen vorliegen dürfen. Zu dieser Symptomatik können zusätzlich Veränderungen in der Wahrnehmung, dem Willen und der gesamten Persönlichkeit des Patienten hinzukommen. In einem verlangsamten, umständlichen, zähen Gedankenfluss und damit auch Spracheinschränkungen, wie z.B. Wortfindung- und Orientierungsstörungen, die zuerst Zeit, später auch Ort, Autobiografie und Situation betreffen, werden kognitive Defizite deutlich. Den Betroffenen fällt es schwer, sich auf neue Situationen einzulassen. Ferner können Halluzinationen, die der Kompensation des schwachen Gedächtnisses dienen sollen, beobachtet werden ( z.B.: fällt es leichter zu glauben, die Autoschlüssel seinen gestohlen worden, als einzusehen, dass man sie verlegt hat).
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2. Was sind erste Anzeichen für eine Demenz?
Zu unterscheiden ist hier die Selbsteinschätzung der Betroffenen von den ersten Eindrücken der Angehörigen. Erstere beklagen zu Anfang meist eine mangelnde Konzentrations- und Merkfähigkeit, die zunächst das Neugedächtnis, dann das Altgedächtnis und schließlich die gesamte Ordnung des Zeitgitters betreffen,die Angehörigen hingegen bemerken zumeist eine verringerte Auffassungsgabe und häufig eine depressive Verstimmung. Eine verringerte Gefühlskontrolle und verändertes Sozialverhalten, wie z.B. aggressive Durchbrüche werden auch geschildert.
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3. Was ist die Demenz vom Alzheimer Typ im Speziellen?
Die Demenz vom Alzheimer Typ im Speziellen ist eine Ausschlussdiagnose. Dabei ist von Bedeutung, dass nach ICD-10 über mindestens 6 Monate Störungen im Kurzzeit- ( und später auch Langzeit- )gedächtnis, im abstrakten Denken, in der Urteilsfähigkeit, im Ideenfluss, in der Alltagskompetenz, der Informationsverarbeitung und der Aufmerksamkeit bei ungestörtem Bewusstsein vorliegen müssen.Sie zeichnet sich durch einen schleichenden Beginn und fortschreitenden Verlauf aus, eine andere körperliche oder seelische Ursache darf nicht gefunden werden.Eine zentrale Bedeutung hat weiterhin das häufige Vorhandensein von Depressionen, die ernstgenommenund therapiert werden sollten und neurologische Störungen, darunter vor allem die Inkontinenz von Blase und Mastdarm.Die Demenz vom Alzheimer Typ wird in zwei Subgruppen unterteilt: Die präsenile Form, die vor dem 65. Lebensjahr auftritt und die senile Form.
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4. Wie entsteht Alzheimer?
Ein Alzheimer entsteht dadurch, dass die Nervenzellen und damit das gesamte Gehirn schrumpfen. Außerdem kommt es durch Genmutationen zu einer Ablagerung sogenannter Alzheimerfibrillen in und sogenannter Amyloidplaques außerhalb der Nervenzellen. Ein verändertes Gleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn liegt auch vor. Es haben aber auch externe Faktoren ( s. unten ) Einfluss auf die Entstehung der Erkrankung, wodurch man sagen kann, dass es durch ein komplexes Zusammenspiel genetischer und externer Faktoren zu Veränderungen im Gehirn und somit zum Ausbruch der Erkrankung kommt.
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5. Gibt es Risikofaktoren für diese Erkrankung?
Ja, und zwar werden mehrere vermutet: Das größte Risiko ist aller Wahrscheinlichkeit nach steigendes Lebensalter. Aber auch ein geringer Grad an körperlicher Fitness, niedriges Bildungsniveau, Konsum großer Mengen Alkohol und Nikotin, ein durchlebtes Schädelhirntrauma, langjähriger Boxsport, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit und die Artherosklerose werden aber auch mit Alzheimer in Verbindung gebracht. Studien zufolge kann man sich bis zu einem gewissen Maße schützen: Die Einnahme antientzündlicher Substanzen, wie z.B. NSAIDs oder die Hormontherapie inder Postmenopause sollen vorbeugend wirken.
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6. Ist Alzheimer vererblich?
Es wird ein spontan auftretender Alzheimer von einer familiären Form unterschieden, deren Vererbungsmuster aber bis heute noch nicht bekannt ist. Weitestgehend gesichert ist jedoch, dass das Erkrankungsrisiko für Verwandte 1. Grades zwei bis drei Mal erhöht ist. Die familiäre Form unterscheidet sich hinsichtlich des Krankheitsverlaufes nicht von der sporadischen.
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7. Wie kann man einen Alzheimer diagnostizieren?
Da die Alzheimersche Erkrankung eine Ausschlussdiagnose darstellt, müssen zunächst andere Ursachen für den Gedächtnisverlust auf internistischer, neurologischer und psychiatrischer Ebene abgeklärt werden. Erst dann begibt man sich an die eigentliche Demenzdiagnostik. Dazu dienen apparative Untersuchungen wie das CT ( Computertomogramm ), das MRT ( Magnetresonanztomographie ) und das PET ( Positronenemissionstomographie ), um strukturelle Veränderungen im Gehirn erkennen zu können. Weiterhin können sich die Betroffenen neuropsychologisch testen lassen, um die kognitiven Fähigkeiten beurteilen zu können. Schließlich erhöhen die Bestimmung des sog. Apo-E-Genotyps und tau-Gehalt des Liquors die Diagnosesicherheit.Da bei dieser Form der Erkrankung Störungen komplexer Funktionen vorliegen, ist die Einschätzung des Untersuchers von großer Bedeutung.
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8. Ist Alzheimer heilbar?
Nein, nach dem heutigen Stand der Wissenschaft ist die Alzheimersche Erkrankung leider noch nicht heilbar, aber eine frühe Diagnose eröffnet dem Betroffenen und seinen Angehörigen Interventionsmöglichkeiten, die das Fortschreiten hinauszögern und zu einer erhöhten Lebensqualität führen können.So verbessern sog Cholinesterasehemmer vermutlich kognitive Fähigkeiten über einen gewissen Zeitraum, sog. Neuroleptika verringern Unruhe und Aggressivitätund Antidepressiva können zu einer Stimmungsaufhellung führen. Reines Gedächtnistraining und sei es noch so intensiv, kann die kognitiven Leistungen nicht aufbessern, führt aber sehr wohl zu einer erhöhten Zufriedenheit der Patienten.
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9. Gibt es noch andere Demenzformen neben dem Alzheimer Typ?
Es gibt eine Vielzahl an Demenzen. Ein Beispiel ist die sog. vaskuläre Demenz, die als Folge eines oder mehrerer Schlaganfälle auftritt oder die Demenz bei Creutzfeld-Jakob-Erkrankung, die durch BSE-kontaminierte Nahrung mitverursacht wird. Eine weitere Form ist die Demenz bei Parkinson, die mit 15- 25% übrigens die zweithäufigste aller Demenzformen darstellt.
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10. Was kann ich als Angehöriger tun und wer kann mir weiterhelfen?
Wichtig ist, dass Patienten in einem frühen Krankheitsstadium und ihre Angehörigen gleichermaßen über die Krankheit aufgeklärt werden, damit umgehen lernen und auf den Verlauf der Erkrankung vorbereitet werden. Die Angehörigen müssen mit der Hilflosigkeit und der veränderten Persönlichkeit der Betroffenen zurechtkommen. Dies kann in Angehörigengruppen erlernt werden, die von vielen örtlichen Gruppierungen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft durchgeführt werden. Studien zufolge reduziert sich die Heimunterbringung, die vor allem. in späten Krankheitsstadien durch den fortschreitenden Verfall häufig notwendig wird, je besser die Angehörigen geschult sind.Wichtig ist auch, dass Angehörige von Demenzpatienten häufiger an bestimmten Erkrankungen, wie z.B. Depressionen leiden, was wiederum unter Umständen einen negativen Einfluss auf den Verlauf der Demenzerkrankung hat, da die Patienten sehr empfindlich auf Veränderungen in ihrer Umwelt reagieren. (MEDIZIN ASPEKTE 08/2005)
Alzheimer-Demenz - Wenn das Vergessen zum Alltag dazu gehört ...
1. Was unterscheidet eine Demenz vom gesunden Altwerden?
Eine Demenz zeichnet sich dadurch aus, dass Gedächtnisstörungen über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten ohne Unterbrechung anhalten und dass zusätzlich Einschränkungen im Urteils- und Denkvermögen vorliegen. Wichtig hierbei ist, dass die beschriebenen Veränderungen für die Betroffenen zu nachhaltigen Behinderungen im Alltag führen und in diesem Zeitraum keine Bewusstseinsstörungen vorliegen dürfen. Zu dieser Symptomatik können zusätzlich Veränderungen in der Wahrnehmung, dem Willen und der gesamten Persönlichkeit des Patienten hinzukommen. In einem verlangsamten, umständlichen, zähen Gedankenfluss und damit auch Spracheinschränkungen, wie z.B. Wortfindung- und Orientierungsstörungen, die zuerst Zeit, später auch Ort, Autobiografie und Situation betreffen, werden kognitive Defizite deutlich. Den Betroffenen fällt es schwer, sich auf neue Situationen einzulassen. Ferner können Halluzinationen, die der Kompensation des schwachen Gedächtnisses dienen sollen, beobachtet werden ( z.B.: fällt es leichter zu glauben, die Autoschlüssel seinen gestohlen worden, als einzusehen, dass man sie verlegt hat).
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2. Was sind erste Anzeichen für eine Demenz?
Zu unterscheiden ist hier die Selbsteinschätzung der Betroffenen von den ersten Eindrücken der Angehörigen. Erstere beklagen zu Anfang meist eine mangelnde Konzentrations- und Merkfähigkeit, die zunächst das Neugedächtnis, dann das Altgedächtnis und schließlich die gesamte Ordnung des Zeitgitters betreffen,die Angehörigen hingegen bemerken zumeist eine verringerte Auffassungsgabe und häufig eine depressive Verstimmung. Eine verringerte Gefühlskontrolle und verändertes Sozialverhalten, wie z.B. aggressive Durchbrüche werden auch geschildert.
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3. Was ist die Demenz vom Alzheimer Typ im Speziellen?
Die Demenz vom Alzheimer Typ im Speziellen ist eine Ausschlussdiagnose. Dabei ist von Bedeutung, dass nach ICD-10 über mindestens 6 Monate Störungen im Kurzzeit- ( und später auch Langzeit- )gedächtnis, im abstrakten Denken, in der Urteilsfähigkeit, im Ideenfluss, in der Alltagskompetenz, der Informationsverarbeitung und der Aufmerksamkeit bei ungestörtem Bewusstsein vorliegen müssen.Sie zeichnet sich durch einen schleichenden Beginn und fortschreitenden Verlauf aus, eine andere körperliche oder seelische Ursache darf nicht gefunden werden.Eine zentrale Bedeutung hat weiterhin das häufige Vorhandensein von Depressionen, die ernstgenommenund therapiert werden sollten und neurologische Störungen, darunter vor allem die Inkontinenz von Blase und Mastdarm.Die Demenz vom Alzheimer Typ wird in zwei Subgruppen unterteilt: Die präsenile Form, die vor dem 65. Lebensjahr auftritt und die senile Form.
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4. Wie entsteht Alzheimer?
Ein Alzheimer entsteht dadurch, dass die Nervenzellen und damit das gesamte Gehirn schrumpfen. Außerdem kommt es durch Genmutationen zu einer Ablagerung sogenannter Alzheimerfibrillen in und sogenannter Amyloidplaques außerhalb der Nervenzellen. Ein verändertes Gleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn liegt auch vor. Es haben aber auch externe Faktoren ( s. unten ) Einfluss auf die Entstehung der Erkrankung, wodurch man sagen kann, dass es durch ein komplexes Zusammenspiel genetischer und externer Faktoren zu Veränderungen im Gehirn und somit zum Ausbruch der Erkrankung kommt.
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5. Gibt es Risikofaktoren für diese Erkrankung?
Ja, und zwar werden mehrere vermutet: Das größte Risiko ist aller Wahrscheinlichkeit nach steigendes Lebensalter. Aber auch ein geringer Grad an körperlicher Fitness, niedriges Bildungsniveau, Konsum großer Mengen Alkohol und Nikotin, ein durchlebtes Schädelhirntrauma, langjähriger Boxsport, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit und die Artherosklerose werden aber auch mit Alzheimer in Verbindung gebracht. Studien zufolge kann man sich bis zu einem gewissen Maße schützen: Die Einnahme antientzündlicher Substanzen, wie z.B. NSAIDs oder die Hormontherapie inder Postmenopause sollen vorbeugend wirken.
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6. Ist Alzheimer vererblich?
Es wird ein spontan auftretender Alzheimer von einer familiären Form unterschieden, deren Vererbungsmuster aber bis heute noch nicht bekannt ist. Weitestgehend gesichert ist jedoch, dass das Erkrankungsrisiko für Verwandte 1. Grades zwei bis drei Mal erhöht ist. Die familiäre Form unterscheidet sich hinsichtlich des Krankheitsverlaufes nicht von der sporadischen.
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7. Wie kann man einen Alzheimer diagnostizieren?
Da die Alzheimersche Erkrankung eine Ausschlussdiagnose darstellt, müssen zunächst andere Ursachen für den Gedächtnisverlust auf internistischer, neurologischer und psychiatrischer Ebene abgeklärt werden. Erst dann begibt man sich an die eigentliche Demenzdiagnostik. Dazu dienen apparative Untersuchungen wie das CT ( Computertomogramm ), das MRT ( Magnetresonanztomographie ) und das PET ( Positronenemissionstomographie ), um strukturelle Veränderungen im Gehirn erkennen zu können. Weiterhin können sich die Betroffenen neuropsychologisch testen lassen, um die kognitiven Fähigkeiten beurteilen zu können. Schließlich erhöhen die Bestimmung des sog. Apo-E-Genotyps und tau-Gehalt des Liquors die Diagnosesicherheit.Da bei dieser Form der Erkrankung Störungen komplexer Funktionen vorliegen, ist die Einschätzung des Untersuchers von großer Bedeutung.
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8. Ist Alzheimer heilbar?
Nein, nach dem heutigen Stand der Wissenschaft ist die Alzheimersche Erkrankung leider noch nicht heilbar, aber eine frühe Diagnose eröffnet dem Betroffenen und seinen Angehörigen Interventionsmöglichkeiten, die das Fortschreiten hinauszögern und zu einer erhöhten Lebensqualität führen können.So verbessern sog Cholinesterasehemmer vermutlich kognitive Fähigkeiten über einen gewissen Zeitraum, sog. Neuroleptika verringern Unruhe und Aggressivitätund Antidepressiva können zu einer Stimmungsaufhellung führen. Reines Gedächtnistraining und sei es noch so intensiv, kann die kognitiven Leistungen nicht aufbessern, führt aber sehr wohl zu einer erhöhten Zufriedenheit der Patienten.
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9. Gibt es noch andere Demenzformen neben dem Alzheimer Typ?
Es gibt eine Vielzahl an Demenzen. Ein Beispiel ist die sog. vaskuläre Demenz, die als Folge eines oder mehrerer Schlaganfälle auftritt oder die Demenz bei Creutzfeld-Jakob-Erkrankung, die durch BSE-kontaminierte Nahrung mitverursacht wird. Eine weitere Form ist die Demenz bei Parkinson, die mit 15- 25% übrigens die zweithäufigste aller Demenzformen darstellt.
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10. Was kann ich als Angehöriger tun und wer kann mir weiterhelfen?
Wichtig ist, dass Patienten in einem frühen Krankheitsstadium und ihre Angehörigen gleichermaßen über die Krankheit aufgeklärt werden, damit umgehen lernen und auf den Verlauf der Erkrankung vorbereitet werden. Die Angehörigen müssen mit der Hilflosigkeit und der veränderten Persönlichkeit der Betroffenen zurechtkommen. Dies kann in Angehörigengruppen erlernt werden, die von vielen örtlichen Gruppierungen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft durchgeführt werden. Studien zufolge reduziert sich die Heimunterbringung, die vor allem. in späten Krankheitsstadien durch den fortschreitenden Verfall häufig notwendig wird, je besser die Angehörigen geschult sind.Wichtig ist auch, dass Angehörige von Demenzpatienten häufiger an bestimmten Erkrankungen, wie z.B. Depressionen leiden, was wiederum unter Umständen einen negativen Einfluss auf den Verlauf der Demenzerkrankung hat, da die Patienten sehr empfindlich auf Veränderungen in ihrer Umwelt reagieren. (MEDIZIN ASPEKTE 08/2005)
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