Ausgabe Februar 2012




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Allergieschutz

Milbenparadies Kuscheltier

Kuscheltiere sind aus Kinderbetten nichtwegzudenken - die Kleinen lieben sie. Doch Vorsicht: Im Fell derStofftiere wimmelt es von Hausstaub-Milben. Eine Gefahr, dieernsthafte Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden haben kann. Denndie mikroskopisch kleinen Spinnentiere können Hauptauslöser vonHausstaub-Allergien, allergischem Asthma und Neurodermitis sein.Bis zu zehn Millionen Milben können in einem Kinderbett leben -vor allem in Matratzen, Bettdecken und Stofftieren. Dies ist keinZeichen mangelnder Hygiene. Ihre Nahrungsgrundlage bildet der Menschselbst: Täglich verlieren Kinder wie Erwachsene bis zu zwei GrammHautschuppen und Haare. Genug, um rund 1,5 Millionen Spinnentiere zuernähren. Ihr getrockneter eiweißhaltiger Kot kann besonders beiSäuglingen und Kindern allergische Reaktionen auslösen.Anders als bei Pollen-Allergien ist das Kind dem Aero-AllergenMilbenkot das ganze Jahr über ausgesetzt. Vor allem durch dessenständigen Begleiter und Milben-Wirt "Teddybär". Der feine Kot imBärenfell wird bei jedem Streicheln in sensible Organe wie Nase, Mundund Auge gewirbelt. Zirka 80 Prozent aller Asthmafälle bei Kindernsind auf eine Hausstaub-Allergie zurückzuführen.



Damit Kinder nicht auf Teddy und Co. verzichten müssen, solltenEltern durch gezielte Maßnahmen die Menge an Allergenen inStofftieren so gering wie möglich halten. Mit dem Absaugen der Tiereist es allerdings nicht getan - zu sehr hängen die Milben im Textilfest. Am effektivsten ist ein Spray mit Niembaumsamenöl-Extrakt. Eslässt Milben verhungern und stoppt deren Vermehrung. Für Säuglingeund Kleinkinder ist das Milbenmittel völlig unbedenklich.Zur Erstbehandlung, Stofftier mit dem Niembaumspray benetzen,einige Tage einwirken lassen und bei mindestens 60 Grad Celsiuswaschen. So werden sämtliche Milben und Allergenreste gründlichentfernt. Für Langzeitwirkung das gereinigte Kuscheltier noch einmalmit Niembaumsamenöl-Extrakt behandeln - der anti-allergene Effektschützt das Kind bis zu einem Jahr.

Die Empfehlung, Kuscheltiere in die Gefriertruhe zu geben, ist nurbedingt hilfreich. Die Milben fallen lediglich in eine Kältestarreund überleben die Prozedur schadlos. Nach dem Auftauen produzierensie weiterhin Allergene.

(ots)





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