Wechselknieguss nach Kneipp

Wenn es kalt ist, stürmt und schneit, macht das wenig Lust auf Spaziergänge. Novemberblues, chronisch kalte Füße und / oder Müdigkeit verleiden uns den Alltag. Dabei würde uns ein bißchen frische Luft und Licht so gut tun. Vielleicht reicht die Energie wenigstens für eine kleine Kneipp-Anwendung mit großer Wirkung – Sie brauchen nur ein paar Minuten Zeit und Ihr Körper wappnet sich von selbst gegen Frösteln, Mattigkeit und Wintertrübsinn. „Es ist ganz unglaublich, was die Güsse vermögen!“ lobte Sebastian Kneipp (1821 bis 1897) in bis knapp über die Kniekehle hinauf. Ein paar Sekunden so halten, das Wasser soll wie ein Mantel die Wade heruntergleiten. Dann führen Sie den Wasserstrahl innen wieder herunter bis zur Ferse. Nun dasselbe am linken Bein.

Jetzt kommt die kurze, so kalt wie möglich – ca. 8 -18 Grad, Kaltanwendung in der gleichen Art an die Reihe, rechtes Bein wieder zuerst: Sie fangen wieder an den Zehen außen an, fahren mit dem Duschkopf oder besser einem Kneippschlauch oder Gießrohr außen nach oben bis handbreit über das Knie, verweilen nur kurz und gehen an der Innenseite des Unterschenkels zurück zum Knöchel. Am linken Bein wiederholen.

Nun das Ganze kurz und kühl bis kalt wiederholen, das Ganze noch mal heiß, noch malkurz kalt – ganz am Ende auch die Fußsohlen abgießen. Die Kälte am Schluß dient dazu, damit anschließend körpereigene Wärme produziert wird. Bei der ganzen Anwendung stehen Sie auf einem Rost aus Holz oder Plastik, um Auskühlung zu vermeiden. Beine nicht abtrocknen, nur abstreifen, anschließend ein paar Minuten gehen oder Gymnastik und dabei am besten warme Socken anziehen.Ziel ist immer: warme Füße und Wohlbefinden nach jeder Anwendung.

Wichtiger Hinweis: Kneipp-Anwendungen immer nur nach Rücksprache mit dem Arzt nehmen.

Ihr Spezialist des Kneipp-Bund e.V.
Dr. med. Robert M. Bachmann
bachmann@kneipp-visite.de
www.kneipp-visite.de
www.drbachmann.de


Weitere Informationen unter:
Kneipp-Bund e.V.
Tel. 082 47 / 30 02-0
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