Diabetes & Schlaf
Übergewicht geht häufig mit lebensbedrohlichen Atemaussetzern einher - Immer mehr Deutsche haben Diabetes. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass rund 40 Prozent aller Männer über 50 und bis zu 35 Prozent aller Frauen an Diabetes mellitus leiden. In den meisten Fällen geht die Stoffwechselkrankheit mit Übergewicht einher. Dies belastet das Herz-Kreislaufsystem und zieht weitere Erkrankungen nach sich - beispielsweise eine obstruktive Schlafapnoe.
Unregelmäßiges Schnarchen und Atemstillstände von mehr als zehn Sekunden sind typisch für die schlafbezogene Atmungsstörung. Rund vier Millionen Deutsche werden durch Apnoen um einen erholsamen Schlaf gebracht. Und dies kann mitunter lebensbedrohlich sein. Denn nicht einmal fünf Prozent der Betroffenen werden diagnostiziert und adäquat behandelt. Dabei ergeben gerade Diabetes und Schlafapnoe eine explosive Mischung. Beide Erkrankungen potenzieren die Risikofaktoren für Schlaganfall, Bluthochdruck und Herzinfarkt. Umgekehrt steigert ein Schlafapnoe-Syndrom das Risiko für Diabetes, denn eine erhöhte Ausschüttung von Stresshormonen hemmt zusätzlich die Insulinwirkung.
Um ungesunden Atempausen auf die Spur zu kommen, raten Ärzte Diabetes-Patienten zu einer ambulanten Untersuchung mit handlichen Screeninggeräten. Mit der nCPAP-Therapie (nasale kontinuierliche positive Überdrucktherapie) und Atemtherapiesystemen sind effektive Behandlungen möglich.(djd/pt, 08/06)
Unregelmäßiges Schnarchen und Atemstillstände von mehr als zehn Sekunden sind typisch für die schlafbezogene Atmungsstörung. Rund vier Millionen Deutsche werden durch Apnoen um einen erholsamen Schlaf gebracht. Und dies kann mitunter lebensbedrohlich sein. Denn nicht einmal fünf Prozent der Betroffenen werden diagnostiziert und adäquat behandelt. Dabei ergeben gerade Diabetes und Schlafapnoe eine explosive Mischung. Beide Erkrankungen potenzieren die Risikofaktoren für Schlaganfall, Bluthochdruck und Herzinfarkt. Umgekehrt steigert ein Schlafapnoe-Syndrom das Risiko für Diabetes, denn eine erhöhte Ausschüttung von Stresshormonen hemmt zusätzlich die Insulinwirkung.
Um ungesunden Atempausen auf die Spur zu kommen, raten Ärzte Diabetes-Patienten zu einer ambulanten Untersuchung mit handlichen Screeninggeräten. Mit der nCPAP-Therapie (nasale kontinuierliche positive Überdrucktherapie) und Atemtherapiesystemen sind effektive Behandlungen möglich.(djd/pt, 08/06)
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