Vitamin B12 gegen Depressionen
Alarmierende Zunahme der Erkrankungen - der Osten scheint begünstigt!
Depressionen entwickeln sich zur Volkskrankheit. So meldet etwa die Gmündner Ersatzkasse (GEK), dass die Zahl der Klinikpatienten mit Depressionen in den vergangenen vier Jahren um 40 Prozent gestiegen ist. Insgesamt leiden rund fünf Prozent der Deutschen akut an einer Depression. Den Ostdeutschen geht es etwas besser, wie eine Untersuchung auf Basis des letzten Bundesgesundheitssurveys zeigt. Experten der Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) bestätigen diese Einschätzung. Allerdings ist nicht ganz klar, ob diese Besserstellung die Folge eines unterschiedlichen Diagnoseverhaltens im Osten ist. Auch könnte es sein, dass Ostdeutsche generell seltener den Arzt wegen psychischer Beschwerden aufsuchen.
Unterstützung mit hochdosiertem Vitamin B12
Neue Wege im Kampf gegen Depressionen erstrecken sich auch auf die Welt der Vitamine. So konnten Wissenschaftler des finnischen Kuopio University Hospitals feststellen, dass sich Vitamin-B-Gaben positiv auf den Behandlungserfolg bei Depressionen auswirken. Hier wurde erstmals nachgewiesen, dass Patienten mit hohen Vitamin-B12-Werten besser auf eine Behandlung reagieren. Das Forscherteam beobachtete über sechs Monate 115 ambulante Patienten mit Depressionen. Die Teilnehmer wurden nach ihren Reaktionen auf die Behandlung mit Medikamenten in Gruppen aufgeteilt: gar nicht, teilweise und voll. Zu Beginn und am Ende der Behandlung wurden die Vitamin-B12-Werte im Blut gemessen. So konnte man feststellen, ob dieser Wert einen Einfluss auf den Behandlungserfolg hatte. Dass Vitamin B12 tatsächlich wirkt, zeigte sich in aller Klarheit. Jene Patienten, die voll auf die Behandlung reagierten, hatten bei beiden Messungen eine höhere B12-Konzentration im Blut.
"Nervenvitamin" für Senioren
Schon bei einer früheren Studie konnte man nachweisen, dass Senioren mit Depressionen besser auf die Behandlung reagieren, wenn sie eine Mischung aus B1, B2 und B6 einnahmen. Dieser Mix erhöht indirekt die Konzentration des Vitamin B12.
Vitamin B12 gilt als Nervenvitamin, da es den Aufbau von Nervenzellen fördert, und hat sich auch bei jahreszeitlich bedingten Stimmungsschwankungen als gute Unterstützung bewährt. Der Vitalstoff kann als hochdosiertes Flüssigprodukt aus der Apotheke im Rahmen einer Kur die Nahrung ergänzen. Dies sollte allerdings in Absprache mit dem Arzt erfolgen.
(djd/pt)
Depressionen entwickeln sich zur Volkskrankheit. So meldet etwa die Gmündner Ersatzkasse (GEK), dass die Zahl der Klinikpatienten mit Depressionen in den vergangenen vier Jahren um 40 Prozent gestiegen ist. Insgesamt leiden rund fünf Prozent der Deutschen akut an einer Depression. Den Ostdeutschen geht es etwas besser, wie eine Untersuchung auf Basis des letzten Bundesgesundheitssurveys zeigt. Experten der Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) bestätigen diese Einschätzung. Allerdings ist nicht ganz klar, ob diese Besserstellung die Folge eines unterschiedlichen Diagnoseverhaltens im Osten ist. Auch könnte es sein, dass Ostdeutsche generell seltener den Arzt wegen psychischer Beschwerden aufsuchen.
Unterstützung mit hochdosiertem Vitamin B12
Neue Wege im Kampf gegen Depressionen erstrecken sich auch auf die Welt der Vitamine. So konnten Wissenschaftler des finnischen Kuopio University Hospitals feststellen, dass sich Vitamin-B-Gaben positiv auf den Behandlungserfolg bei Depressionen auswirken. Hier wurde erstmals nachgewiesen, dass Patienten mit hohen Vitamin-B12-Werten besser auf eine Behandlung reagieren. Das Forscherteam beobachtete über sechs Monate 115 ambulante Patienten mit Depressionen. Die Teilnehmer wurden nach ihren Reaktionen auf die Behandlung mit Medikamenten in Gruppen aufgeteilt: gar nicht, teilweise und voll. Zu Beginn und am Ende der Behandlung wurden die Vitamin-B12-Werte im Blut gemessen. So konnte man feststellen, ob dieser Wert einen Einfluss auf den Behandlungserfolg hatte. Dass Vitamin B12 tatsächlich wirkt, zeigte sich in aller Klarheit. Jene Patienten, die voll auf die Behandlung reagierten, hatten bei beiden Messungen eine höhere B12-Konzentration im Blut.
"Nervenvitamin" für Senioren
Schon bei einer früheren Studie konnte man nachweisen, dass Senioren mit Depressionen besser auf die Behandlung reagieren, wenn sie eine Mischung aus B1, B2 und B6 einnahmen. Dieser Mix erhöht indirekt die Konzentration des Vitamin B12.
Vitamin B12 gilt als Nervenvitamin, da es den Aufbau von Nervenzellen fördert, und hat sich auch bei jahreszeitlich bedingten Stimmungsschwankungen als gute Unterstützung bewährt. Der Vitalstoff kann als hochdosiertes Flüssigprodukt aus der Apotheke im Rahmen einer Kur die Nahrung ergänzen. Dies sollte allerdings in Absprache mit dem Arzt erfolgen.
(djd/pt)

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