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Hausstaubmilben als Allergieauslöser

Hausstaub befindet sich in jedem Haushalt. Neueste Untersuchungen beweisen, dass die Häufigkeit von Asthma besonders bei Kindern rapide zunimmt. Die Zahl der Betroffenen hat sich in den letzten 30 Jahren mehr als verdoppelt. Inzwischen ist das Asthma bronchiale die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter überhaupt. Die Ursachen dafür sind größtenteils noch unklar. Offenbar spielen Umweltfaktoren, insbesondere das Rauchen in Wohnräumen, eine begünstigende Rolle. In fast allen Fällen sind Allergien der Auslöser für das Asthma: Vier von fünf asthmakranken Kindern haben eine Pollenallergie. Ein Großteil der Betroffenen ist auf Hausstaubmilben allergisch.

Heizungsluft erhöht Allergiegefahr
Mit der kalten Jahreszeit werden die Heizungen eingeschaltet. Durch die aufsteigende Heizungsluft werden vermehrt Hausstaubpartikelchen durch die Luft gewirbelt sowie für uns nicht sichtbare Kotkrümelchen der Hausstaubmilben. Die Kotabsonderungen verursachen die Hausstaubmilben-Allergie. Die Allergie äußert sich durch Niesanfälle, Schnupfen, Augentränen oder -jucken und Husten. Oftmals kann es sogar zur Atemnot und Asthma kommen. Derzeitig leiden ca. 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung unter Hausstaubmilben-Allergie. Hausstaubmilben ernähren sich hauptsächlich von menschlichen und tierischen Hautschuppen und Schimmelpilzen. Täglich verliert der Mensch etwa ein bis zwei Gramm Hautschuppen, genug um davon 1,5 Millionen Hausstaubmilben einen Tag lang zu ernähren. Am meisten kommen Milben in Teppichen, Matratzen und Bettzeug vor.

Hausstaub befindet sich in jedem Haushalt. Das hat nichts mit Sauberkeit oder Unsauberkeit zu tun. Mit der Atemluft nehmen wir den Staub auf. Je nach Anfälligkeit und Ausmaß kann es hierbei zu allergischen Reaktionen, wie zum Beispiel Asthma, kommen. Um die Ausbreitung jedoch möglichst gering zu halten, gibt es eine Menge Möglichkeiten, den Milben etwas zu Leibe zu rücken.

Das sollten Sie beachten
Regelmässiges Saugen der Teppiche mit Ultramikrofeinfilter sowie Ausklopfen im Freien dämmt die Verbreitung der Hausstaubmilben ein

- Trennen Sie sich von Teppichen in Ihrer Wohnung
- Wählen Sie Fliesen, Parkett oder Laminat als Bodenbelag
- Für die Reinigung der Teppichböden gibt es auch Spezialreiniger gegen Allergien
- Trennen Sie sich von Ihrem alten Bettzeug
- Benutzen Sie milbendichte Bettüberbezüge
- Lüften Sie Ihre Betten und Ihre Wohnung regelmässig
- Reinigen Sie die Kuscheltiere Ihrer Kinder regelmässig
- Wählen Sie einen allergiefreundlichen Staubsauger - das Angebot ist hier recht vielfältig
- Wenn Sie bereits unter Allergien leiden, sollten Sie Urlaubsregionen über 1.200 Meter Höhe wählen, die in dieser Höhe fast allergiefrei sind


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