Asthma, was ist das eigentlich?
Plötzliche Atemnot. Engegefühl in der Brust, Reizhusten, pfeifende, keuchende oder rasselnde Atmung - Asthmapatienten kennen diese lästigen Symptome zur Genüge. Rund fünf Prozent aller Erwachsenen und sogar sieben bis zehn Prozent aller Kinder leiden in Deutschland an akuter Atemnot (Asthma bronchiale). Bei neunzig Prozent der Betroffenen tritt die Krankheit vor dem vierzigsten Lebensjahr auf. Asthma ist ein komplexes Krankheitsgeschehen. Alles spielt sich innerhalb der Bronchien ab. Sie sind mit einer Schleimhaut ausgekleidet, um die eingeatmete Luft zu erwärmen und anzufeuchten. Flimmerhärchen auf der Schleimhaut transportieren Fremdkörper aus den Bronchien ab. Bei Asthmatikern ist diese Schleimhaut chronisch entzündet und reagiert deswegen sehr empfindlich auf äußere Einflüsse wie Pollen und Tierhaare, Kälte. Reizstoffe oder auch körperliche Anstrengung. Sie reagiert, wie alle Schleimhäute, auf Entzündung mit starker Anschwellung, vermehrter Durchblutung und Schleimabsonderung. Gleichzeitig verkrampft die Bronchialmuskulatur. Als Folge ist die Atmung erschwert, und es entstehen die typischen Symptome. Gleichzeitig bleibt die Atemluft in der Lunge „gefangen", was als Atemnot empfunden wird. Unbehandelt kann es zu einer Überblähung der Lunge und einer Unterversorgung mit Sauerstoff kommen.
Stress kann einen Asthmaanfall auslösen und verstärken
Stresssituationen wirken sich begünstigend auf das Auftreten eines Asthmaanfalls aus. Wissenschaftler belegten, dass Stresssituationen für einen Asthmaanfall verantwortlich sind. Man fand heraus, dass zwei Gehirnregionen, die während des Anfalles die Verarbeitung von Emotionen mit Informationen über die Körperfunktionen verbinden für das Entstehen eines Asthmaanfalls verantwortlich sind. Hierbei handelte es sich um die folgenden Gehirnregionen: vordere cinguläre Cortex (ACC) und die Insula. Es wurde herausgefunden, das alleine das Lesen von negativen Wörtern wie zum Beispiel "rasseln, keuchen, erkranken" bei der Gruppe der Testpersonen (Probanden) während eines Asthmaanfalls zu einer verstärkten Aktivierung dieser Gehirnregionen führten und somit zu heftigeren Asthmasymptomen. Somit konnte belegt werden, dass eine Verbindung zwischen der Steuerung der entzündlichen Reaktionen und den Emotionen in Kombination existieren. Es wird vermutet, dass die beiden Hirnregionen bei Asthmatikern auf emotionale und körperliche Signale überreagieren und so die heftigen Reaktionen verursachen.
Stress kann einen Asthmaanfall auslösen und verstärken
Stresssituationen wirken sich begünstigend auf das Auftreten eines Asthmaanfalls aus. Wissenschaftler belegten, dass Stresssituationen für einen Asthmaanfall verantwortlich sind. Man fand heraus, dass zwei Gehirnregionen, die während des Anfalles die Verarbeitung von Emotionen mit Informationen über die Körperfunktionen verbinden für das Entstehen eines Asthmaanfalls verantwortlich sind. Hierbei handelte es sich um die folgenden Gehirnregionen: vordere cinguläre Cortex (ACC) und die Insula. Es wurde herausgefunden, das alleine das Lesen von negativen Wörtern wie zum Beispiel "rasseln, keuchen, erkranken" bei der Gruppe der Testpersonen (Probanden) während eines Asthmaanfalls zu einer verstärkten Aktivierung dieser Gehirnregionen führten und somit zu heftigeren Asthmasymptomen. Somit konnte belegt werden, dass eine Verbindung zwischen der Steuerung der entzündlichen Reaktionen und den Emotionen in Kombination existieren. Es wird vermutet, dass die beiden Hirnregionen bei Asthmatikern auf emotionale und körperliche Signale überreagieren und so die heftigen Reaktionen verursachen.

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