Entzündung des Eierstockes und Eileiters (Adnexitis)
Die Entzündung des Eierstockes und des Eileiters (Adnexitis) gehört zu den gutartigen Erkrankungen des Eierstockes und der Eileiter. Betroffen sind meist nur Frauen im geschlechtsreifen Alter, besonders im Alter von 20 - 35 Jahren. Die Entzündungen gehen ausschließlich auf bakterielle Infektion durch das Aufsteigen von Keimen aus der Scheide zurück. Etwa 10 % aller Erkrankungen im weiblichen Genitalbereich sind Adnexentzündungen. Beide Organe werden unter dem gemeinsamen Begriff Adnexe (Anhänge der Gebärmutter) zusammengefasst. Isolierte Entzündungen des Eierstockes und des Eileiters kommen praktisch nicht vor. Außerdem haben sie die gleichen therapeutische Konsequenzen, weshalb man von Adnexitis spricht.
Nach heutigem Wissen ist die Adnexitis fast ausschließlich Folge einer aufsteigenden bakteriellen Infektion aus der Scheide durch die Gebärmutter, in den Eileiter bis zum Eierstock und von dort in die freie Bauchhöhle. Selten erfolgt eine Infektion über die Blutbahn oder aus der Umgebung (wie z.B. Appendizitis). Begünstigend für eine Infektion sind die Regelblutung, da zu dieser Zeit der schützenden Schleimpfropf fehlt, Manipulationen im Genitalbereich oder auch mangelhafte Sexualhygiene oder Promiskuität. Erreger sind vor allem sexuell übertragbare Bakterien, u.a. Gonokokken, Chlamydien, Mykoplasmen, Trichomonaden, aber auch Strepto- und Staphylokokken, Kolibakterien und Anaerobier. Eine massive bakterielle Invasion von Bakterien in die Scheide ist Voraussetzung für die aufsteigende Infektion.
Man unterscheidet ein akutes und ein chronisches Stadium. Im akuten Stadium stehen starke Schmerzen im Vordergrund, bei einer gynäkologischen Untersuchung sind Gebärmutter und Adnexbereiche sehr schmerzempfindlich. Die Patientinnen beschreiben ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl. Es kommt zu eitrigem Ausfluss und die Blutsenkungsgeschwindigkeit und die Körpertemperatur sind deutlich erhöht, oft fühlen die Betroffenen Brechreiz und Übelkeit. Die Hauptgefahr einer akuten Adnexitis liegt in der Abszessbildung, meist zwischen Eierstock und Eileiter oder in der freien Bauchhöhle und der Entzündung des Bauchfelles. Diese Komplikationen sind schwerwiegend und erfordern eine Operation.Gebärmutter und Adnexe sind schmerzempfindlich. Zur groben Orientierung wird ein Nativabstrich aus dem Gebärmutterhals entnommen und mikroskopisch untersucht. Parallel wird von dem vorhandenen eitrigen Ausfluss Material zur Erregerzüchtung und Resistenzbestimmung der gefundenen Bakterien entnommen und in ein Labor eingeschickt.
Im Vordergrund steht die möglichst schnell einsetzende antibiotische Therapie (bis zum Nachweis des Erregers zunächst ein Breitbandantibiotikum) und schmerzstillende Medikamente. Bettruhe und Eisbeutel sind wichtige Teile der Therapie. Ist das akute Stadium überwunden, sollten sich Wärmebehandlung anschließen, um restliche Entzündungsherde abzubauen und der Narbenbildung entgegen zu wirken.
Im chronischen Stadium sind Operationen unumgänglich, wenn chronisch-rezidivierende Beschwerden auftreten, die mittels medikamentöser oder physikalischer Therapie nicht zu lindern sind. Dazu eignet sich heute die minimal-invasive (laparoskopische) Chirurgie, um den Eingriff möglichst klein zu halten.
Nach heutigem Wissen ist die Adnexitis fast ausschließlich Folge einer aufsteigenden bakteriellen Infektion aus der Scheide durch die Gebärmutter, in den Eileiter bis zum Eierstock und von dort in die freie Bauchhöhle. Selten erfolgt eine Infektion über die Blutbahn oder aus der Umgebung (wie z.B. Appendizitis). Begünstigend für eine Infektion sind die Regelblutung, da zu dieser Zeit der schützenden Schleimpfropf fehlt, Manipulationen im Genitalbereich oder auch mangelhafte Sexualhygiene oder Promiskuität. Erreger sind vor allem sexuell übertragbare Bakterien, u.a. Gonokokken, Chlamydien, Mykoplasmen, Trichomonaden, aber auch Strepto- und Staphylokokken, Kolibakterien und Anaerobier. Eine massive bakterielle Invasion von Bakterien in die Scheide ist Voraussetzung für die aufsteigende Infektion.
Man unterscheidet ein akutes und ein chronisches Stadium. Im akuten Stadium stehen starke Schmerzen im Vordergrund, bei einer gynäkologischen Untersuchung sind Gebärmutter und Adnexbereiche sehr schmerzempfindlich. Die Patientinnen beschreiben ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl. Es kommt zu eitrigem Ausfluss und die Blutsenkungsgeschwindigkeit und die Körpertemperatur sind deutlich erhöht, oft fühlen die Betroffenen Brechreiz und Übelkeit. Die Hauptgefahr einer akuten Adnexitis liegt in der Abszessbildung, meist zwischen Eierstock und Eileiter oder in der freien Bauchhöhle und der Entzündung des Bauchfelles. Diese Komplikationen sind schwerwiegend und erfordern eine Operation.Gebärmutter und Adnexe sind schmerzempfindlich. Zur groben Orientierung wird ein Nativabstrich aus dem Gebärmutterhals entnommen und mikroskopisch untersucht. Parallel wird von dem vorhandenen eitrigen Ausfluss Material zur Erregerzüchtung und Resistenzbestimmung der gefundenen Bakterien entnommen und in ein Labor eingeschickt.
Im Vordergrund steht die möglichst schnell einsetzende antibiotische Therapie (bis zum Nachweis des Erregers zunächst ein Breitbandantibiotikum) und schmerzstillende Medikamente. Bettruhe und Eisbeutel sind wichtige Teile der Therapie. Ist das akute Stadium überwunden, sollten sich Wärmebehandlung anschließen, um restliche Entzündungsherde abzubauen und der Narbenbildung entgegen zu wirken.
Im chronischen Stadium sind Operationen unumgänglich, wenn chronisch-rezidivierende Beschwerden auftreten, die mittels medikamentöser oder physikalischer Therapie nicht zu lindern sind. Dazu eignet sich heute die minimal-invasive (laparoskopische) Chirurgie, um den Eingriff möglichst klein zu halten.

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