Ausgabe Februar 2012




Medizin und Gesundheit

Personalisierte Medizin

Prävention
Haarausfall nicht nur bei Männern
Haarausfall gibt es nicht nur bei Männern. Auch Frauen sind immer öfter davon betroffen. Die Ursachen sind dabei vielfältig. Zu den Hauptauslösern zählen Stress sowie die Veränderung des Hormonhaushalts bei der Menopause und während der Schwangerschaft.


Newsletter bestellen






Anzeigen
Arzt gehört zu den angesehensten Berufen in Deutschland, dicht gefolgt von Naturwissenschaftlern und Ingeneuren.
Sie haben Fragen zu bestimmten Gesundheitsthemen oder wollen andere Menschen mit Ihrem Fachwissen unterstützen? Das Themen – Board von netdoktor.de bietet umfangreiche Informationen…
Podcast Spezial
Firmen.News - Kostenloses PR Portal
Firmen.News
Gesundheitsregister
Experten.TV


 

Haarausfall nicht nur bei Männern

Auch Frauen sind von Haarausfall betroffen. Vor allem bei Frauen über 45 Jahre können Stress oder eine falsche Ernährung die Haarwurzeln schwächen. Aber auch bei einer Umstellung von Hormonen, wie beispielsweise in den Wechseljahren oder beim Absetzen der Anti-Baby-Pille, kann es zu Haarausfall kommen.

Ursachen für den diffusen Haarausfall
  • Krankheiten (Infektionen, Stoffwechselstörungen)
  • Bestimmte Medikamente
  • Falsche Ernährung, Radikaldiäten
  • Psychische Belastungen
  • Stress
  • Hormonelle Einflüsse (Geburt, Pillenpause, Wechseljahre)

Wenn durch Stress die Haare leiden
Besonders in lang andauernden Stresssituationen kann es zu Haarausfall kommen. Ursache sind verschiedene Botenstoffe im Körper, welche die Haarfollikel negativ beeinflussen. Durch anhaltenden Stress wird die Konzentration der entscheidenden Botenstoffe erhöht. Dies kann eine Entzündungsreaktion des Haarfollikels auslösen, die zum vorzeitigen Stopp des Haarwachstums führt. Die Folge ist diffuser Haarausfall.



Hormone können für den diffusen Haarausfall verantwortlich sein
Während der Schwangerschaft, vor allem aber nach einer Geburt, kann es bei Frauen zum Haarausfall kommen. Auch bei Erkrankungen der Schilddrüse, nach Absetzen der Anti-Baby-Pille oder in den Wechseljahren können vermehrt Haare ausfallen. Die Ursache dafür sind hormonelle Umstellungen des Körpers.



Die Dauer des Haarzyklus und die Teilungsaktivität der Haarzellen werden durch Hormone beeinflusst. Zwar ist der Behaarungstyp eines Menschen bereits bei der Geburt genetisch festgelegt, im Laufe der Zeit bildet er sich allerdings erst unter Mitwirkung der Hormone, insbesondere der Geschlechtshormone, aus. Schon leichte Änderungen im Hormonspiegel können zu vermehrtem Haarausfall führen.


Verhältnis männliche und weibliche Geschlechtshormone verschoben
Insgesamt haben über 50 Prozent der über 50–jährigen Frauen durch einen erblich bedingten Haarausfall die Hälfte ihres Haarvolumens verloren. Meist setzt dieser Haarausfall erst nach den Wechseljahren ein. Schuld bei Frauen ist häufig ein verschobenes Gleichgewicht zwischen männlichen und weiblichen Geschlechtshormonen zugunsten der männlichen Hormone. Neben dem Haarausfall treten häufig auch Symptome wie Hautunreinheiten, Akne und ein gesteigerter Talgabfluss auf.


Falsche Ernährung schuld an diffusem Haarausfall
Einseitige oder übermäßige Radikaldiäten sowie Essstörungen (Magersucht oder Bulimie) können oftmals zu Haarausfall führen. Durch eine Mangelversorgung an für die Haarwurzeln wichtigen Nährstoffen und Vitaminen kommt es zum Haarausfall. Auch Eisenmangel kann Haarausfall auslösen. Häufig sind Frauen durch die hohen Blutverluste während ihrer Menstruation betroffen. Auch bei rein vegetarischer Ernährung kann es zu einem verstärkten Ausfall von Haaren kommen.


Was sind eigentlich Haarstrukturschäden?
Durch wiederholte Schädigung des Haares kommt es zu Aufsplittern und Abbrechen des Haarschaftes. Ein starker Haarbruch führt letztlich zu dünnem, schütterem Haar und zur Haarlichtung.

Ursachen für Haarstrukturschäden:
  • Mechanische Einwirkungen (intensives Kämmen und Bürsten, Toupieren, Ziehen durch Gummibänder)
  • Chemische Schädigungen (Tönen, Färben, Bleichen, Dauerwellen, häufiges Waschen mit alkalihaltigen Shampoos)
  • Physikalische Einflüsse (übermäßige Hitzeeinwirkung durch Föhn, intensive Sonnenbäder, Solarieneinwirkungen, UV-Bestrahlung)
  • Mangelnde Ernährung und mangelnde Nährstoffzufuhr


Link-Empfehlungen
Informationsseite v.a. zu den Themen Haarausfall und Haarstrukturschäden mit Haartest, Haarsprechstunden, Aktuelles und Newsletter



Lesen Sie zusätzlich:
Wissenswertes zum Thema Haare
Haarausfall nicht nur bei Männern
Therapie bei Haarausfall


Newsticker11.02.2012 | 02:12:12
Hämophilie-Therapie mit Gerinnungsfaktorkonzentrat ermöglicht normale Lebenszeiterwartung

02.02.2012 | 00:58:58
Diät für Kleinkinder unsinnig

13.01.2012 | 16:21:24
Krebstherapie - VEGF-Rezeptoren-Blocker können durch Antiangiogenese Tumoren im Wachstum hemmen