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Potenzstörungen bei Diabetikern
Viele Diabetiker wissen nicht, dass ihre Erkrankung auch Potenzprobleme mit sich bringen kann. Die erektile Dysfunktion ist einer der häufigsten Folgeschäden von Diabetes. Immerhin leiden 70 Prozent aller Diabetiker darunter. Umgekehrt leiden 20 Prozent aller Männer mit einer Potenzschwäche auch unter Diabetes. Auffällig ist, daß sich Diabetes häufig zuerst über eine erektile Dysfunktion bemerkbar acht, weshalb bei Potenzstörungen immer auch der Zuckerstoffwechsel überprüft werden sollte.(4)
Diabetiker haben nicht nur häufiger Erektionsstörungen als stoffwechselgesunde Männer, die ersten Störungen treten bei ihnen auch meist bereits in jüngerem Lebensalter auf. Die Wahrscheinlichkeit für Potenzprobleme nimmt mit der Krankheitsdauer, dem Alter, und dem Ausmaß der Folgeschäden zu.
Warum leiden Diabetiker besonders häufig unter ED?
PDE-5-Hemmer bei Diabetikern
Potenzmittel aus der Gruppe der PDE-5-Hemmer können auch bei Diabetikern angewendet werden. Bei einer durch Diabetes verursachten erektilen Dysfunktion hat sich vor allem der PDE-5-Hemmer Vardenafil als hoch wirksam erwiesen. Einer wissenschaftlichen Studie zufolge sprechen etwa 70 Prozent der Diabetiker darauf an. (5) Eine erfolgreiche Therapie mit Vardenafil ist auch bei hohem Blutzuckerspiegel möglich. Die Stoffwechseleinstellung hat keinen signifikanten Einfluss auf den Behandlungserfolg. (6) Lediglich bei sehr fortgeschrittenem Diabetes kann eine 4- bis 6-malige Einnahme von Vardenafil erforderlich sein, bis die optimale Wirkung erreicht wird. (6) Eine Untersuchung in 233 urologischen Praxen ergab, dass Vardenafil bis zu 12 Stunden wirksam sein kann. (7)
Lesen Sie ausserdem in unserem Special "Erektile Dysfunktion Spezial"
Quellverzeichnis
Verwendete Literatur:
Ergebnisse der 42. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft am 17. Mai 2007 in Hamburg
Diabetiker haben nicht nur häufiger Erektionsstörungen als stoffwechselgesunde Männer, die ersten Störungen treten bei ihnen auch meist bereits in jüngerem Lebensalter auf. Die Wahrscheinlichkeit für Potenzprobleme nimmt mit der Krankheitsdauer, dem Alter, und dem Ausmaß der Folgeschäden zu.
Warum leiden Diabetiker besonders häufig unter ED?
- Vor allem gefährden langfristig hohe Blutzuckerwerte die Potenz: Überhöhte Zuckerkonzentrationen schädigen die Blutgefäße, da sich Zucker an den Wänden der Blutgefäße ablagert. Durch die verengten Blutgefäße kann nicht mehr genügend Blut in die Schwellkörper gelangen. Aufgrund der mangelnden Durchblutung können zudem die Nerven nicht mehr ausreichend versorgt werden. Durch die Beeinträchtigung der Nerven werden erektionsauslösende Signale nicht mehr korrekt vom Gehirn weitergeleitet und die Erektion bleibt aus. Sind die Blutzuckerwerte nur vorübergehend erhöht, kann die Potenzstörung nach Normalisierung des Blutzuckerspiegels wieder verschwinden. Sind die Blutzuckerwerte jedoch über einen längeren Zeitraum zu hoch, können Nerven und Gefäße irreparabel geschädigt werden. Dann bleibt auch die erektile Dysfunktion bestehen.
- Weitere Störungen die häufig mit Diabetes verbunden sind wie erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck oder Herz-/Kreislauferkrankungen schädigen die Blutgefäße zusätzlich und können die Potenzschwäche verstärken.
- Aufgrund von Begleiterkrankungen nehmen manche Diabetiker Medikamente ein, die sich negativ auf die Potenz auswirken können.
- Einige Männer mit Diabetes produzieren weniger Testosteron, das wichtigste männliche Geschlechtshormon.
- Eine chronische Erkrankung wie Diabetes stellt meist auch eine große psychische Belastung dar, die sich zusätzlich negativ auf die Potenz auswirken kann.
PDE-5-Hemmer bei Diabetikern
Potenzmittel aus der Gruppe der PDE-5-Hemmer können auch bei Diabetikern angewendet werden. Bei einer durch Diabetes verursachten erektilen Dysfunktion hat sich vor allem der PDE-5-Hemmer Vardenafil als hoch wirksam erwiesen. Einer wissenschaftlichen Studie zufolge sprechen etwa 70 Prozent der Diabetiker darauf an. (5) Eine erfolgreiche Therapie mit Vardenafil ist auch bei hohem Blutzuckerspiegel möglich. Die Stoffwechseleinstellung hat keinen signifikanten Einfluss auf den Behandlungserfolg. (6) Lediglich bei sehr fortgeschrittenem Diabetes kann eine 4- bis 6-malige Einnahme von Vardenafil erforderlich sein, bis die optimale Wirkung erreicht wird. (6) Eine Untersuchung in 233 urologischen Praxen ergab, dass Vardenafil bis zu 12 Stunden wirksam sein kann. (7)
Lesen Sie ausserdem in unserem Special "Erektile Dysfunktion Spezial"
- Potenzprobleme -So funktioniert Man(n)
- Ursachen für Potenzprobleme
- Behandlung von Potenzproblemen
- Potenzstörungen bei Diabetikern
- Hilfe bei Potenzproblemen
- Potenzprobleme - Selbsttest
Quellverzeichnis
Verwendete Literatur:
- Schneider Tim: Urologische Probleme beim Diabetiker, Abstract zum Satellitensymposium „Der diabetische Risikopatient – eine interdisziplinäre Herausforderung“ im Rahmen der 42. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft
- Klotz et al.: UNI-MED, Erektile Dysfunktion, Ein Leitfaden für die Praxis, 2005
- Goldstein et al.: Diabetes Care, 26, 777 – 783, 2003
- Ziegler D. et al.: Abstract ESSM 2005:
- Porst et al.: MMW Originalien 1/2005, 27 – 32
- Levitra.com
- Deutsche Diabetes-Gesellschaft
- Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion
- Deutsche Gesellschaft für Mann und Gesundheit e V.
- Zentrum für Partnerschaft und sexuelle Gesundheit (ZPSG)
- Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit (ISG) e.V.
- www.diabetes-news.de
Ergebnisse der 42. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft am 17. Mai 2007 in Hamburg

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