Alzheimer: Früh erkannt ist wirksame Hilfe möglich
Es beginnt langsam, fast unbemerkt: Plötzlich fallen einem Namen von Bekannten nicht mehr ein, Dinge werden verlegt und gerade zurück- liegende Ereignisse vergessen. Sind das normale Alterserscheinungen oder bereits Anzeichen einer Alzheimer-Erkrankung? Die Angst vor dieser Form von Demenz wächst in der Bevölkerung, denn die meisten Men- schen empfinden den Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit als eine der größten Bedrohungen. Aus Anlass des Welt-Alzheimertag am 21. September klären die Apotheker in Nordrhein über die Krankheit auf und geben Tipps, wie man eine Alzheimer-Demenz erkennen kann.
"Mit der steigenden Lebenserwartung der Menschen nimmt auch die Zahl der Alzheimer-Patienten zu", sagt Werner Heuking, Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein. Bereits heute leiden in Deutschland mehr als 700.000 Menschen an Alzheimer, in zwanzig Jahren wird sich die Zahl fast verdoppeln. "Wichtig ist, die Krankheit möglichst früh zu erkennen, weil dann die Symptome behandelt und eine Verschlimmerung zumindest hinausgezögert werden kann", erklärt Heuking. Typisch für Alzheimer ist, dass neue Informationen im Kurzzeitgedächtnis nur noch schwer aufgenommen und behalten werden können. Zum Beispiel, was genau heute zum Frühstück gegessen wurde. Weitere Alarmsignale sind Ver- haltensänderungen wie sozialer Rückzug, zunehmendes Misstrauen, Feindseligkeit und Aggressivität.
"Zeigen sich solche Veränderungen, sollte in jedem Fall ein Arzt aufge- sucht werden", rät Werner Heuking. Er kann testen, wie es um die geistige Leistungsfähigkeit des Betroffenen bestellt ist. Bestätigt sich der Demenzverdacht, so kann der Arzt eine angemessene Therapie einlei- ten. Die Erfolgsaussichten einer solchen Therapie sind am größten, wenn man frühzeitig damit beginnt. Deshalb sollte keinesfalls aus Angst oder Schamgefühl der Arztbesuch hinausgezögert werden. "Als Unterstüt- zung zur medikamentösen Behandlung eignen sich psychotherapeu- tische Maßnahmen sowie Musik- und Tanztherapie", berichtet Werner Heuking. Ziel sollte es sein, die Lebensqualität des Erkrankten sowie seiner pflegenden Angehörigen noch für viele Jahre zu verbessern.
Alzheimer
Weitere Informationen:
www.deutsche-alzheimer.de
"Mit der steigenden Lebenserwartung der Menschen nimmt auch die Zahl der Alzheimer-Patienten zu", sagt Werner Heuking, Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein. Bereits heute leiden in Deutschland mehr als 700.000 Menschen an Alzheimer, in zwanzig Jahren wird sich die Zahl fast verdoppeln. "Wichtig ist, die Krankheit möglichst früh zu erkennen, weil dann die Symptome behandelt und eine Verschlimmerung zumindest hinausgezögert werden kann", erklärt Heuking. Typisch für Alzheimer ist, dass neue Informationen im Kurzzeitgedächtnis nur noch schwer aufgenommen und behalten werden können. Zum Beispiel, was genau heute zum Frühstück gegessen wurde. Weitere Alarmsignale sind Ver- haltensänderungen wie sozialer Rückzug, zunehmendes Misstrauen, Feindseligkeit und Aggressivität.
"Zeigen sich solche Veränderungen, sollte in jedem Fall ein Arzt aufge- sucht werden", rät Werner Heuking. Er kann testen, wie es um die geistige Leistungsfähigkeit des Betroffenen bestellt ist. Bestätigt sich der Demenzverdacht, so kann der Arzt eine angemessene Therapie einlei- ten. Die Erfolgsaussichten einer solchen Therapie sind am größten, wenn man frühzeitig damit beginnt. Deshalb sollte keinesfalls aus Angst oder Schamgefühl der Arztbesuch hinausgezögert werden. "Als Unterstüt- zung zur medikamentösen Behandlung eignen sich psychotherapeu- tische Maßnahmen sowie Musik- und Tanztherapie", berichtet Werner Heuking. Ziel sollte es sein, die Lebensqualität des Erkrankten sowie seiner pflegenden Angehörigen noch für viele Jahre zu verbessern.
Alzheimer
- Das Krankheitsbild ist gekennzeichnet durch Gedächtnis- und Orientierungsstörungen sowie Störungen des Denk- und Ur- teilsvermögens. Diese Störungen machen die Bewältigung des normalen Alltagslebens immer schwieriger.
- Die Patienten sind zunehmend auf Hilfe und Unterstützung angewiesen.
- Die Ursachen sind heutzutage noch nicht behandelbar. Medikamente sind aber in der Lage, die Symptome zu lindern.
- Bis heute ist die Ursache der Alzheimer-Erkrankung nicht vollständig geklärt.
Weitere Informationen:
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