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Rheumatoide Arthritis – Bewegung besonders wichtig

Rheumatoide Arthritis - Bewegung hilft den Betroffenen und wirkt gegen Steifigkeit
Menschen mit Rheumatoider Arthrits müssen, sich bewegen. Doch wer denkt schon an Bewegung, wenn die Gelenke schmerzen, das Schuhebinden immer schwerer fällt und die Treppe schier unüberwindlich scheint. Dies ist oftmals ein regelrechter Teufelskreislauf, denn jede Bewegung kann mit Schmerzen verbunden sein. Vermeidet der Betroffene jedoch die Bewegung, wird die Steifigkeit noch schlimmer. Das heißt, regelmäßige Bewegung ist ein ganz entscheidender Punkt im Kampf gegen die Steifigkeit und die Unbeweglichkeit.

Wichtig ist dabei die regelmäßige, leichte Bewegung. Durch die Bewegung gelangt die Gelenkschmiere der Gelenkinnenhaut zum Knorpel, die Durchblutung wird gefördert, der Stoffwechsel aktiviert und Schmerz-fördernde Substanzen werden abtransportiert.

Man muss keine Leistungssportarten ausüben. Wählen Sie eine Gruppensportart unter Gleichgesinnten. Das bringt Freude und man muss sich an feste Termine halten. So kann der „Innere Schweinehund“ bekämpft und überlistet werden. Durch die Bewegung wird die Muskulatur auf schonende Weise gekräftigt. Hierbei gelten Schwimmen und Tanzen als ideale Trainingsmöglichkeiten.

Doch bevor ein Rheumapatient mit sportlichen Aktivitäten beginnt, sollte er mit dem behandelnden Arzt über sein Vorhaben sprechen. Vielleicht gibt es in der Nähe auch gezielte Sportgruppen für Betroffene, um die sich „gekümmert“ wird. Wenn es eine Selbsthilfegruppe vor Ort gibt, fragen Sie dort am besten nach. (RHEUMA ASPEKTE, Dr. Joachim Wolff 02/2009)

Informations-Pool: Rheumatoide Arthritis





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