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Schweinegrippe: Für den Notfall gut gerüstet Apotheken in NRW-Pandemieplan eingebunden

SChweinegrippe - Besonnenheit und kein Grund zur Beunruhigung: Die Patienten in den 2536 Apotheken in Nordrhein sehen in der möglichen weltweiten Ausbreitung der Schweinegrippe noch kein großes Thema. „Es gab bisher nur wenige Anfragen und es gibt auch keinen Grund zur Panik“, sagte Lutz Engelen, Präsident der Apothekerkammer Nordrhein.

Ob sich die aktuelle Schweinegrippe zu einer weltweiten Pandemie entwickelt, kann noch nicht abgesehen werden. Sollte das dafür zuständige Robert-Koch-Institut jedoch vor einer Pandemie warnen, startet auch in Nordrhein-Westfalen ein Pandemie-Notfallplan, in dem die Apotheken in Nordrhein eingebunden sind. Ein Bestandteil dieses Plans ist die Einlagerung von Wirkstoffen gegen Influenza-Viren. Aus diesen Wirkstoffen stellen die Apotheker die antiviralen Arzneimittel her. Für den Ernstfall ist damit die wohnortnahe Versorgung von 30 Prozent der NRW-Bevölkerung durch die Apotheken garantiert.


„Wir sind gut gerüstet und vorbereitet“, beruhigt Engelen. Verschiedene Medikamente gegen Influenza-Viren, die auch gegen die Schweinegrippe wirken könnten, haben die Apotheken in Nordrhein vorrätig. „Die Wirkstoffe dieser Arzneimittel haben sich in früheren Tests als hilfreich erwiesen. Sie verhindern, dass sich die Viren im Körper vermehren und lindern Fieber, Gliederschmerzen und andere Symptome“, informiert Lutz Engelen. (Apothekerkammer Nordrhein 04/2009)

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