
Ob Brombeernektar nun eine gute Quelle für Anthocyane darstellt, ist bisher kaum zu beantworten. Denn nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ist es nach wie vor nicht möglich, eine Zufuhrempfehlung für einzelne sekundäre Pflanzenstoffe zu geben.

Arzt gehört zu den angesehensten Berufen in Deutschland, dicht gefolgt von Naturwissenschaftlern und Ingeneuren.
Muttermale gehören zu den gutartigen Tumoren und gelten in der Medizin nicht als Krebs. Sie können aber trotzdem gefährlich werden.
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Brombeere enthält gesundheitsfördernde bioaktive Substanzen
Brombeere: Die Brombeere ist wieder in. Sie taucht zunehmend in fruchthaltigen Getränken, Tee, Schokolade, Eis, Joghurt, Konfitüre etc auf. Grund genug, die Brombeere genauer unter die Lupe zu nehmen. Auch die Fachzeitschrift „Flüssiges Obst“ (Ausgabe: 04/10) sieht eine Renaissance der Brombeere. Der Grund: Gesundheitsfördernde bioaktive Substanzen in der säuerlich-aromatischen Frucht. Wir haben uns mit den Brombeeren in fruchthaltigen Getränken beschäftigt. Wie wirken die bioaktiven Substanzen und welche Mengen sind vorhanden?
Die Brombeere enthält neben Ballaststoffen und den Mineralstoffen Kalium, Calcium, Mangan und Magnesium auch sekundäre Pflanzenstoffe, nämlich Anthocyane. Das sind Farbstoffe in Pflanzen. Sie verleihen den Früchten das rote, violette, blaue oder blauschwarze Aussehen und gehören zu der Gruppe der Flavonoide.
Aus einem Bericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) geht hervor, dass sich Flavonoide positiv auf die Gesundheit des Menschen auswirken. Sie sollen, so die DGE, das Risiko für verschiedene Krebserkrankungen senken, zellschützend (antioxidativ) und antibiotisch wirken, das Immunsystem beeinflussen und positive Wirkungen auf kognitive Fähigkeiten haben.
Wissenschaftler haben den Einfluss der Verarbeitung von Brombeeren zu Nektar auf die Anthocyangehalte erforscht. Die Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Flüssiges Obst“ (04/10) vorgestellt. Im Laufe des Herstellungsprozesses von Muttersaft zu Konzentrat traten an verschiedenen Stellen Anthocyanverluste auf. Insgesamt blieben in den beiden getesteten Sorten ca. 82 % der Anthocyane enthalten. Die Verluste (18 %) sind im Wesentlichen auf Erhitzungsprozesse zurückzuführen. Somit bleiben in einem Glas Nektar (200 ml) mit einem Fruchtanteil von 40 % etwa 55 mg Anthocyane enthalten.
Ob Brombeernektar nun eine gute Quelle für Anthocyane darstellt, ist bisher kaum zu beantworten. Denn nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ist es nach wie vor nicht möglich, eine Zufuhrempfehlung für einzelne sekundäre Pflanzenstoffe zu geben. Die Empfehlung lautet täglich Obst und Gemüse (650 g/Tag) zu verzehren, um eine hohe Versorgung mit sekundären Pflanzenstoffen zu gewährleisten. Eine der fünf Portionen Obst und Gemüse kann dabei durch ein Glas Fruchtsaft (200 ml) ersetzt werden. (Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. 05/2010)
Die Brombeere enthält neben Ballaststoffen und den Mineralstoffen Kalium, Calcium, Mangan und Magnesium auch sekundäre Pflanzenstoffe, nämlich Anthocyane. Das sind Farbstoffe in Pflanzen. Sie verleihen den Früchten das rote, violette, blaue oder blauschwarze Aussehen und gehören zu der Gruppe der Flavonoide.
Aus einem Bericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) geht hervor, dass sich Flavonoide positiv auf die Gesundheit des Menschen auswirken. Sie sollen, so die DGE, das Risiko für verschiedene Krebserkrankungen senken, zellschützend (antioxidativ) und antibiotisch wirken, das Immunsystem beeinflussen und positive Wirkungen auf kognitive Fähigkeiten haben.
Wissenschaftler haben den Einfluss der Verarbeitung von Brombeeren zu Nektar auf die Anthocyangehalte erforscht. Die Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Flüssiges Obst“ (04/10) vorgestellt. Im Laufe des Herstellungsprozesses von Muttersaft zu Konzentrat traten an verschiedenen Stellen Anthocyanverluste auf. Insgesamt blieben in den beiden getesteten Sorten ca. 82 % der Anthocyane enthalten. Die Verluste (18 %) sind im Wesentlichen auf Erhitzungsprozesse zurückzuführen. Somit bleiben in einem Glas Nektar (200 ml) mit einem Fruchtanteil von 40 % etwa 55 mg Anthocyane enthalten.
Ob Brombeernektar nun eine gute Quelle für Anthocyane darstellt, ist bisher kaum zu beantworten. Denn nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ist es nach wie vor nicht möglich, eine Zufuhrempfehlung für einzelne sekundäre Pflanzenstoffe zu geben. Die Empfehlung lautet täglich Obst und Gemüse (650 g/Tag) zu verzehren, um eine hohe Versorgung mit sekundären Pflanzenstoffen zu gewährleisten. Eine der fünf Portionen Obst und Gemüse kann dabei durch ein Glas Fruchtsaft (200 ml) ersetzt werden. (Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. 05/2010)
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