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Aufarbeitung: Tagungsband "Anatomie im Nationalsozialismus" erschienen
Die Publikationen stammen nicht nur von Anatomen, Medizinhistorikern und Historikern aus Deutschland, sondern auch aus Großbritannien, Israel und den USA. Gast-Herausgeber des Sonderheftes sind zwei Experten auf dem Gebiet, Dr. Sabine Hildebrandt, eine Anatomin deutscher Abstammung, die an der University of Michigan lehrt, und Prof. Dr. Dr. Christoph Redies, Leiter des Instituts für Anatomie I der Universität Jena.
Mehrere Beiträge zu dem Sonderheft beleuchten die Rolle deutscher Anatomen bei der Nutzung von Leichnamen hingerichteter Personen, die Opfer der NS-Unrechtsjustiz wurden. Beispielhaft wird diese Problematik für die Universitäten Gießen, Göttingen, Halle/Saale, Jena und Würzburg beschrieben. „Es ist davon auszugehen, dass es an fast allen anatomischen Instituten des Deutschen Reichs ähnliche Vorkommnisse gab“, so Christoph Redies, der die Geschichte des Anatomischen Instituts in Jena während des Dritten Reiches dokumentierte. Andere Beiträge befassen sich mit der Frage, wie bis in die jüngste Vergangenheit mit diesem dunklen Kapitel der deutschen Anatomie-Geschichte und vor allem auch mit anatomischen Präparaten, die aus der NS-Zeit stammen, umgegangen wurde.
„Der Band stellt die Erkenntnisse zusammen, die in Deutschland und im Ausland in den letzten Jahren gewonnen wurden, und macht so auch die Aspekte deutlich, die noch weiterer Forschungsarbeit bedürfen“, betont Sabine Hildebrandt. „Der neue, offene Umgang mit dem Thema unter den deutschen Anatomen findet international Anerkennung."
Auch die Anatomische Gesellschaft selbst und diejenigen ihrer Mitglieder, deren Leben und Karrieren vom nationalsozialistischen Regime unterbrochen oder beendet wurden, sind Gegenstand des Sonderheftes. Die Anatomische Gesellschaft, eine internationale wissenschaftliche Gesellschaft, die in diesem Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum feiert, bekennt sich mit diesem Sonderheft zu ihrer Geschichte. Bereits in der Festschrift, die sie anlässlich des Jubiläums herausgab, veröffentlichte sie eine Gedenkliste der während des Nationalsozialismus verfolgten deutschen Anatomen.
Literatur:
S. Hildebrandt and C. Redies (Eds.) Anatomy in the Third Reich. Annals of Anatomy, 2012, Vol. 194, Issue 3
Um das Sonderheft einer möglichst breiten Leserschaft zugängig zu machen, hat der Elsevier-Verlag das Sonderheft für alle frei zugängig ins Internet gestellt:
Weitere Hintergrundinformationen auf der Homepage des Jenaer Instituts für Anatomie:
Kontakt:
Prof. Dr. Dr. Christoph Redies
Institut für Anatomie I, Universitätsklinikum Jena
Tel.: 03641 / 938511
E-Mail: redies[at]mti.uni-jena.de
Dr. Sabine Hildebrandt
Division of Anatomical Sciences, University of Michigan
Tel.: +1 - 734 - 647-5427
E-Mail: shilde[at]umich.edu
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Mehrere Beiträge zu dem Sonderheft beleuchten die Rolle deutscher Anatomen bei der Nutzung von Leichnamen hingerichteter Personen, die Opfer der NS-Unrechtsjustiz wurden. Beispielhaft wird diese Problematik für die Universitäten Gießen, Göttingen, Halle/Saale, Jena und Würzburg beschrieben. „Es ist davon auszugehen, dass es an fast allen anatomischen Instituten des Deutschen Reichs ähnliche Vorkommnisse gab“, so Christoph Redies, der die Geschichte des Anatomischen Instituts in Jena während des Dritten Reiches dokumentierte. Andere Beiträge befassen sich mit der Frage, wie bis in die jüngste Vergangenheit mit diesem dunklen Kapitel der deutschen Anatomie-Geschichte und vor allem auch mit anatomischen Präparaten, die aus der NS-Zeit stammen, umgegangen wurde.
„Der Band stellt die Erkenntnisse zusammen, die in Deutschland und im Ausland in den letzten Jahren gewonnen wurden, und macht so auch die Aspekte deutlich, die noch weiterer Forschungsarbeit bedürfen“, betont Sabine Hildebrandt. „Der neue, offene Umgang mit dem Thema unter den deutschen Anatomen findet international Anerkennung."
Auch die Anatomische Gesellschaft selbst und diejenigen ihrer Mitglieder, deren Leben und Karrieren vom nationalsozialistischen Regime unterbrochen oder beendet wurden, sind Gegenstand des Sonderheftes. Die Anatomische Gesellschaft, eine internationale wissenschaftliche Gesellschaft, die in diesem Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum feiert, bekennt sich mit diesem Sonderheft zu ihrer Geschichte. Bereits in der Festschrift, die sie anlässlich des Jubiläums herausgab, veröffentlichte sie eine Gedenkliste der während des Nationalsozialismus verfolgten deutschen Anatomen.
Literatur:
S. Hildebrandt and C. Redies (Eds.) Anatomy in the Third Reich. Annals of Anatomy, 2012, Vol. 194, Issue 3
Um das Sonderheft einer möglichst breiten Leserschaft zugängig zu machen, hat der Elsevier-Verlag das Sonderheft für alle frei zugängig ins Internet gestellt:
Weitere Hintergrundinformationen auf der Homepage des Jenaer Instituts für Anatomie:
Kontakt:
Prof. Dr. Dr. Christoph Redies
Institut für Anatomie I, Universitätsklinikum Jena
Tel.: 03641 / 938511
E-Mail: redies[at]mti.uni-jena.de
Dr. Sabine Hildebrandt
Division of Anatomical Sciences, University of Michigan
Tel.: +1 - 734 - 647-5427
E-Mail: shilde[at]umich.edu
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mehrBitterrezeptoren für Stevia-Süßstoffe entdeckt
Gemeinsame Pressemitteilung von TUM und DIfE
Auf der menschlichen Zunge gibt es nur einen Rezeptortyp, der für die Wahrnehmung von süßem Geschmack zuständig ist, etwa 25 verschiedene Rezeptoren hingegen für bittere Aromen. Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) und des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam Rehbrücke (DIfE) haben nun die beiden Geschmacksrezeptoren hTAS2R4 und hTAS2R14 ausfindig gemacht, die für den bitteren Nachgeschmack von Stevia sorgen.
Zwar sind die Extrakte der subtropischen Pflanze bis zu 300-mal süßer als herkömmlicher Zucker. Sie enthalten dabei kaum Kalorien und schonen die Zähne. Dennoch hat das „Honigkraut“ einen Beigeschmack: In hoher Konzentration sorgt es für lakritzartige, bittere Noten.
Die Wissenschaftler haben neun sogenannte Steviolglykoside untersucht, die für den intensiven Geschmack von Extrakten der Stevia-Pflanze sorgen. Wie süß oder bitter die unterschiedlichen Glykosid-Varianten wirken, haben die Forscher zunächst im Reagenzglas getestet: Dabei übernehmen speziell gezüchtete Zellen die Funktion von Geschmacksrezeptorzellen und reagieren wie eine künstliche Zunge auf die Glykosid-Moleküle. Damit konnten die Wissenschaftler diejenigen Rezeptortypen identifizieren, die durch Stevia aktiviert werden.
Darüber hinaus wurden sensorische Tests durchgeführt, bei denen eigens geschulte Probanden die Geschmacksintensität der Stevia-Bestandteile in Abhängigkeit von deren Konzentration beurteilen. Das Ergebnis der kombinierten Geschmackstests: Die Struktur der Glykosid-Moleküle ist ein entscheidender Faktor für den Süße- oder Bitterkeitsgrad von Stevia. „Je mehr Traubenzucker am Molekül gebundenen sind, desto süßer und weniger bitter“, erklärt Prof. Thomas Hofmann, der den TUM-Lehrstuhl für Lebensmittelchemie und molekulare Sensorik inne hat. Der Stevia-Bestandteil Rebaudiosid D enthält zum Beispiel fünf Traubenzuckerbausteine und ist etwa fünfmal süßer und zu zwei Dritteln weniger bitter als Dulcosid A mit nur zwei Traubenzuckerbausteinen.
„Der bittere Beigeschmack der Steviolglycoside entsteht, indem die Glycoside die beiden Bittergeschmacks-Rezeptortypen auf der menschlichen Zunge aktivieren“, erklärt Anne Brockhoff vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung. Diese neuen Erkenntnisse könnten dazu beitragen, den Bittergeschmack von Stevia-Produkten schon früh zu minimieren. „Beispielsweise können züchterische Maßnahmen oder auch die Aufreinigung bei der Gewinnung der Stevia-Produkte zielorientiert auf die besten Süßungskandidaten konzentriert werden“, ist sich TUM-Wissenschaftler Thomas Hofmann sicher.
Publikation:
Caroline Hellfritsch, Anne Brockhoff, Frauke Stähler, Wolfgang Meyerhof, Thomas Hofmann: Human Psychometric and Taste Receptor Responses to Steviol Glycosides, Journal of Agricultural and Food Chemistry, Mai 2012
http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/jf301297n
Kontakt:
Technische Universität München
Lehrstuhl für Lebensmittelchemie und molekulare Sensorik
Prof. Thomas Hofmann
Telefon: +49(0)8161 / 71 - 2902
Email: thomas.hofmann[at]wzw.tum.de
http://www.molekulare-sensorik.de
Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE)
Abteilung Molekulare Genetik
Dr. Anne Brockhoff
Telefon: +49(0)33200 88 2669
E-Mail: brockhoff[at]dife.de
http://www.dife.de
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Auf der menschlichen Zunge gibt es nur einen Rezeptortyp, der für die Wahrnehmung von süßem Geschmack zuständig ist, etwa 25 verschiedene Rezeptoren hingegen für bittere Aromen. Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) und des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam Rehbrücke (DIfE) haben nun die beiden Geschmacksrezeptoren hTAS2R4 und hTAS2R14 ausfindig gemacht, die für den bitteren Nachgeschmack von Stevia sorgen.
Zwar sind die Extrakte der subtropischen Pflanze bis zu 300-mal süßer als herkömmlicher Zucker. Sie enthalten dabei kaum Kalorien und schonen die Zähne. Dennoch hat das „Honigkraut“ einen Beigeschmack: In hoher Konzentration sorgt es für lakritzartige, bittere Noten.
Die Wissenschaftler haben neun sogenannte Steviolglykoside untersucht, die für den intensiven Geschmack von Extrakten der Stevia-Pflanze sorgen. Wie süß oder bitter die unterschiedlichen Glykosid-Varianten wirken, haben die Forscher zunächst im Reagenzglas getestet: Dabei übernehmen speziell gezüchtete Zellen die Funktion von Geschmacksrezeptorzellen und reagieren wie eine künstliche Zunge auf die Glykosid-Moleküle. Damit konnten die Wissenschaftler diejenigen Rezeptortypen identifizieren, die durch Stevia aktiviert werden.
Darüber hinaus wurden sensorische Tests durchgeführt, bei denen eigens geschulte Probanden die Geschmacksintensität der Stevia-Bestandteile in Abhängigkeit von deren Konzentration beurteilen. Das Ergebnis der kombinierten Geschmackstests: Die Struktur der Glykosid-Moleküle ist ein entscheidender Faktor für den Süße- oder Bitterkeitsgrad von Stevia. „Je mehr Traubenzucker am Molekül gebundenen sind, desto süßer und weniger bitter“, erklärt Prof. Thomas Hofmann, der den TUM-Lehrstuhl für Lebensmittelchemie und molekulare Sensorik inne hat. Der Stevia-Bestandteil Rebaudiosid D enthält zum Beispiel fünf Traubenzuckerbausteine und ist etwa fünfmal süßer und zu zwei Dritteln weniger bitter als Dulcosid A mit nur zwei Traubenzuckerbausteinen.
„Der bittere Beigeschmack der Steviolglycoside entsteht, indem die Glycoside die beiden Bittergeschmacks-Rezeptortypen auf der menschlichen Zunge aktivieren“, erklärt Anne Brockhoff vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung. Diese neuen Erkenntnisse könnten dazu beitragen, den Bittergeschmack von Stevia-Produkten schon früh zu minimieren. „Beispielsweise können züchterische Maßnahmen oder auch die Aufreinigung bei der Gewinnung der Stevia-Produkte zielorientiert auf die besten Süßungskandidaten konzentriert werden“, ist sich TUM-Wissenschaftler Thomas Hofmann sicher.
Publikation:
Caroline Hellfritsch, Anne Brockhoff, Frauke Stähler, Wolfgang Meyerhof, Thomas Hofmann: Human Psychometric and Taste Receptor Responses to Steviol Glycosides, Journal of Agricultural and Food Chemistry, Mai 2012
http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/jf301297n
Kontakt:
Technische Universität München
Lehrstuhl für Lebensmittelchemie und molekulare Sensorik
Prof. Thomas Hofmann
Telefon: +49(0)8161 / 71 - 2902
Email: thomas.hofmann[at]wzw.tum.de
http://www.molekulare-sensorik.de
Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE)
Abteilung Molekulare Genetik
Dr. Anne Brockhoff
Telefon: +49(0)33200 88 2669
E-Mail: brockhoff[at]dife.de
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mehrBoden gut, Ernte gut
Bremerhaven, 24. Mai 2012. Mehr als 9 Millionen Landwirte in Europa können auf eine Bewässerungsanlage für ihre Felder nicht verzichten. Um eine gute Ernte einzufahren, reicht die natürliche Niederschlagsmenge häufig nicht aus. Zurzeit bewässern Europas Landwirte eine Fläche von fast 200.000 km². Und die wird sich vermutlich vergrößern. Denn der Markt für Bewässerungssysteme in Europa wächst rasant: In den letzten ...
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mehrDen Tumor fest im Visier
Lungenkrebs gehört in Deutschland zu den häufigsten Krebsarten. Rund 50.000 Menschen – circa 34.000 Männer und 15.600 Frauen – erkrankten nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts im Jahr 2008 daran. Fatalerweise macht sich der Tumor häufig erst in einem sehr späten Stadium bemerkbar, in dem eine operative Entfernung nicht mehr möglich ist. Dann ist eine Kombination aus Chemotherapie und Bestrahlung die Behandlung der ...
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mehrDen Wissensschatz der Hausärzte heben
Zwar nicht in Jahren – das Forschungsnetzwerk wurde erst im vergangenen Jahr gegründet – aber nach der Zahl der Mitgliedspraxen geht das Frankfurter Forschungspraxen-Netzwerk (ForN) auf die 100 zu. Nachdem bereits im vergangenen Dezember die ersten 15 Pilotpraxen akkreditiert wurden, konnten im Rahmen einer Netzwerkveranstaltung am 23. Mai 2012 weitere 80 Hausarztpraxen den Titel „Akademische Forschungspraxis der Goethe-Universität ...
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mehrDFG-Förderatlas untermauert Spitzenposition der MHH
Erfolg für die Forschungsstrategie der Medizinischen Hochschule Hannover: Die MHH ist die forschungsstärkste medizinische Hochschuleinrichtung in Deutschland. Das belegt der Förderatlas 2012 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der heute veröffentlicht wurde. Erstmals wurden darin die Förderungen der universitätsmedizinischen Einrichtungen verglichen. Die DFG folgte damit einer Anregung des Medizinischen Fakultätentages. ...
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mehrDie Hochschulmedizin ist eine öffentliche Aufgabe
Die Vorgänge um das privatisierte Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) geben Anlass zur Besorgnis. Der MFT Medizinische Fakultätentag gibt hierzu fünf Punkte zu bedenken:
1. Das Land Hessen ist aufgerufen, das UKGM wieder in staatliche Hände zurück zu nehmen. Die sechs Jahre der Privatisierung haben gezeigt, dass ein privater Konzern die Chancen und Erfordernisse der Hochschulmedizin nicht erkennen und verwirklichen kann. Ein Betreiberwechsel ändert daran nichts.
2. Sollte das UKGM dennoch gegen alle Vernunft an den nächsten börsennotierten Konzern übergeben werden, müssen Leitungsstrukturen geschaffen werden, die eine Einwirkung des Landes und der Universität auf alle Entscheidungen zulassen, die Forschung und Lehre betreffen. Dies beinhaltet auch viele Entscheidungen in der Krankenversorgung.
Das Land darf sich nicht wieder vollkommen aus der Kontrolle zurückziehen.
3. Private Träger von Universitätskliniken können nicht Ertragserwartungen haben, die sie für nicht-universitäre Akutkrankenhäuser vorgeben. Die hohen Vorhaltekosten und öffentlichen Pflichten eines Universitätsklinikums erlauben maximal Renditen im niedrigen einstelligen Bereich. Auch ein ausgeglichenes Betriebsergebnis am Ende eines Wirtschaftsjahres, ist in der Universitätsmedizin als zufriedenstellend anzusehen.
4. Bei einem Universitätsklinikum in privater Trägerschaft müssen Verträge mit dem jeweiligen Land so gestaltet werden, dass langfristige Investitionskostenzuschüsse möglich sind und die Gemeinnützigkeit gewährleistet ist.
5. Grundvoraussetzung für eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen einem privat betriebenen Universitätsklinikum und der Medizinischen Fakultät ist eine Anerkennung der Erfordernisse von Forschung und Lehre durch die Klinikumsleitung. Dies betrifft nicht die Finanzierung, die durch die Länder gewährleistet werden muss. Gefordert ist ein Verständnis der täglichen Interaktion von Krankenversorgung, Forschung und Lehre, die gelegentlich untrennbar in der ärztlichen und pflegerischen Leistung der gleichen Personen enthalten ist.
Das Land Hessen ist aufgerufen, das Universitätsklinikum Gießen und Marburg zurück zu nehmen. Die Privatisierung ist, gleich mit welchem Betreiber, zweite Wahl.
Kontakt:
MFT – Medizinischer Fakultätentag e. V.
Alt-Moabit 96
10559 Berlin
Tel.: 030/6449 8559-0
E-Mail: berlin@mft-online.de
Belegexemplar erbeten
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1. Das Land Hessen ist aufgerufen, das UKGM wieder in staatliche Hände zurück zu nehmen. Die sechs Jahre der Privatisierung haben gezeigt, dass ein privater Konzern die Chancen und Erfordernisse der Hochschulmedizin nicht erkennen und verwirklichen kann. Ein Betreiberwechsel ändert daran nichts.
2. Sollte das UKGM dennoch gegen alle Vernunft an den nächsten börsennotierten Konzern übergeben werden, müssen Leitungsstrukturen geschaffen werden, die eine Einwirkung des Landes und der Universität auf alle Entscheidungen zulassen, die Forschung und Lehre betreffen. Dies beinhaltet auch viele Entscheidungen in der Krankenversorgung.
Das Land darf sich nicht wieder vollkommen aus der Kontrolle zurückziehen.
3. Private Träger von Universitätskliniken können nicht Ertragserwartungen haben, die sie für nicht-universitäre Akutkrankenhäuser vorgeben. Die hohen Vorhaltekosten und öffentlichen Pflichten eines Universitätsklinikums erlauben maximal Renditen im niedrigen einstelligen Bereich. Auch ein ausgeglichenes Betriebsergebnis am Ende eines Wirtschaftsjahres, ist in der Universitätsmedizin als zufriedenstellend anzusehen.
4. Bei einem Universitätsklinikum in privater Trägerschaft müssen Verträge mit dem jeweiligen Land so gestaltet werden, dass langfristige Investitionskostenzuschüsse möglich sind und die Gemeinnützigkeit gewährleistet ist.
5. Grundvoraussetzung für eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen einem privat betriebenen Universitätsklinikum und der Medizinischen Fakultät ist eine Anerkennung der Erfordernisse von Forschung und Lehre durch die Klinikumsleitung. Dies betrifft nicht die Finanzierung, die durch die Länder gewährleistet werden muss. Gefordert ist ein Verständnis der täglichen Interaktion von Krankenversorgung, Forschung und Lehre, die gelegentlich untrennbar in der ärztlichen und pflegerischen Leistung der gleichen Personen enthalten ist.
Das Land Hessen ist aufgerufen, das Universitätsklinikum Gießen und Marburg zurück zu nehmen. Die Privatisierung ist, gleich mit welchem Betreiber, zweite Wahl.
Kontakt:
MFT – Medizinischer Fakultätentag e. V.
Alt-Moabit 96
10559 Berlin
Tel.: 030/6449 8559-0
E-Mail: berlin@mft-online.de
Belegexemplar erbeten
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mehrDie Politik ist gefordert: Versorgungslage psychischer Erkrankungen ernst nehmen
Aktuelle Zahlen der Bundesregierung zeigen, dass die Behandlung psychischer Erkrankungen das Gesundheitssystem in erheblichem Maße belastet. Mit einem Anteil von 11,3 Prozent an den gesamten Krankheitskosten stehen psychische Erkrankungen mittlerweile auf Platz drei hinter Krankheiten des Herzkreislaufsystems und des Verdauungssystems.
„Die Fakten liegen auf dem Tisch: Psychische Erkrankungen sind Volkskrankheiten mit enormen Auswirkungen auf den persönlichen Lebensbereich der Betroffenen, aber auch auf das Gesundheits- und Wirtschaftssystem. Laut Hochrechnungen der WHO kommen im Jahr 2030 in den industrialisierten Ländern fünf der zehn mit den stärksten Beeinträchtigungen verbunden Erkrankungen aus dem Bereich der Psychiatrie, etwa Depressionen“, so der DGPPN-Präsident Professor Peter Falkai. „Obwohl Deutschland weltweit als Vorreiter in der psychiatrischen Behandlung gilt, sieht es mit der adäquaten Honorierung psychiatrischer Leistungen schlecht aus, das hat gravierende Auswirkungen auf die Versorgung.“, so Falkai weiter. Bereits heute befindet sich die psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgung in einer Schieflage: Während in Großstädten sowie in Universitätsstädten die Versorgung gesichert ist, sind ländliche Regionen von einer massiven Unterversorgung betroffen. „Wenn die Politik nicht handelt, wird sich die Situation noch erheblich verschärfen“, warnt Professor Peter Falkai.
Die DGPPN als medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft setzt sich mit Nachdruck für integrierte Versorgungskonzepte und eine Intensivierung der Ursachenforschung zur Entwicklung von Präventionskonzepten ein, um die vorhandenen Ressourcen besser nutzen zu können. „Als im Jahr 2011 die deutschen Zentren der Gesundheitsforschung eingerichtet wurden, fanden psychische Erkrankungen keine Berücksichtigung. Das ist für uns angesichts ihrer Bedeutung nicht nachvollziehbar. Ein eigenes Forschungszentrum für psychische Erkrankungen stellt deshalb das Gebot der Stunde dar“, sagt Professor Peter Falkai.
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„Die Fakten liegen auf dem Tisch: Psychische Erkrankungen sind Volkskrankheiten mit enormen Auswirkungen auf den persönlichen Lebensbereich der Betroffenen, aber auch auf das Gesundheits- und Wirtschaftssystem. Laut Hochrechnungen der WHO kommen im Jahr 2030 in den industrialisierten Ländern fünf der zehn mit den stärksten Beeinträchtigungen verbunden Erkrankungen aus dem Bereich der Psychiatrie, etwa Depressionen“, so der DGPPN-Präsident Professor Peter Falkai. „Obwohl Deutschland weltweit als Vorreiter in der psychiatrischen Behandlung gilt, sieht es mit der adäquaten Honorierung psychiatrischer Leistungen schlecht aus, das hat gravierende Auswirkungen auf die Versorgung.“, so Falkai weiter. Bereits heute befindet sich die psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgung in einer Schieflage: Während in Großstädten sowie in Universitätsstädten die Versorgung gesichert ist, sind ländliche Regionen von einer massiven Unterversorgung betroffen. „Wenn die Politik nicht handelt, wird sich die Situation noch erheblich verschärfen“, warnt Professor Peter Falkai.
Die DGPPN als medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft setzt sich mit Nachdruck für integrierte Versorgungskonzepte und eine Intensivierung der Ursachenforschung zur Entwicklung von Präventionskonzepten ein, um die vorhandenen Ressourcen besser nutzen zu können. „Als im Jahr 2011 die deutschen Zentren der Gesundheitsforschung eingerichtet wurden, fanden psychische Erkrankungen keine Berücksichtigung. Das ist für uns angesichts ihrer Bedeutung nicht nachvollziehbar. Ein eigenes Forschungszentrum für psychische Erkrankungen stellt deshalb das Gebot der Stunde dar“, sagt Professor Peter Falkai.
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mehrDirect sales of the reaction databases CIRX and SPORE brings FIZ CHEMIE closer to customers
As of June 1, of this year, FIZ CHEMIE will market its technical databases, the ChemInform Reaction Library (CIRX) and Solid Phase Organic Reactions (SPORE), directly. The databases use highly sophisticated software to provide organic reactions selected especially for synthetic chemists by an editorial team of specialists from the 100 leading professional journals. Tens of thousands of reactions from both databases can now be searched ...
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mehrErfolg für die Universitätsmedizin Mainz: Neuer Sonderforschungsbereich von DFG bewilligt
Durch Gründung des Forschungsschwerpunktes Translationale Neurowissenschaften (FTN) der Johannes-Gutenberg Universität Mainz und die Einbettung sämtlicher Forschungsprojekte zur Aufklärung und Therapie von Hirnerkrankungen in das neue Neurowissenschaftliche Netzwerk Rhein-Main (rmn²) gemeinsam mit der Goethe-Universität (GU) in Frankfurt am Main wurde die Grundlage für die erfolgreiche Durchführung dieses SFB/TRR geschaffen. ...
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mehrErfolgreicher FOOD FUTURE DAY an der Hochschule Osnabrück
Ob Marmeladen-, Margarinen- oder Süßwarenproduzenten, sie alle waren beim FOOD FUTURE DAY an der Hochschule Osnabrück heiß begehrte Gesprächspartner. Am 22. Mai 2012 trafen sich 450 Unternehmensvertreter, Studenten, Absolventen und Schüler am Standort Haste, um sich über Branchentrends auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.
Bereits zum zweiten Mal veranstaltete die Hochschule Osnabrück den FOOD FUTURE DAY in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik e.V. (DIL). Vor allem Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittelproduktion (BLP) der Fakultät Agrarwissenschaften nutzten den Tag, um sich über ihre Zukunftschancen zu informieren.
Auch Stefan Winter war vor Ort. Der 24-Jährige hat zwar in Haste studiert, doch beim diesjährigen FOOD FUTURE DAY war er nicht mehr als Jobsuchender unterwegs, sondern stellte den Besuchern beim Info-Markt seinen Arbeitgeber vor. Der ehemalige BLP-Student hat schon im Studium Kontakt zu dem Unternehmen Walter Rau knüpfen können und arbeitet mittlerweile im Qualitätsmanagement des Margarineherstellers. „Die meisten Studenten wollen wissen, ob wir Praktika anbieten oder ob sie ihre Bachelorarbeit bei uns schreiben können“, berichtete Winter.
Insgesamt 22 Unternehmen aus der Ernährungsbranche haben sich beim FOOD FUTURE DAY in Haste präsentiert. „Der Vorteil hier ist, dass die Unternehmen nicht, wie bei anderen Jobmessen, mit anderen Branchen konkurrieren, sondern auf genau die Nachwuchskräfte treffen, die sich bereits für die Lebensmittelindustrie entschieden haben“, so Studiendekan Ludger Figura.
Neben dem Kennenlernen von potentiellen Arbeitgebern konnten die Studierenden und Absolventen ihre Bewerbungsmappe von Personalverantwortlichen aus der Wirtschaft prüfen lassen. Ebenso beliebt war das Job Speed-Dating, bei dem in fünfminütigen Gesprächen nicht nur die Qualifikation, sondern auch die Soft Skills der Bewerber gefragt waren.
Gespannt haben die Teilnehmer auch dem FOOD FUTURE DAY-Symposium gefolgt, welches sich in diesem Jahr dem Thema „Nachhaltigkeit – Vom Schlagwort zur Strategie?“ widmete. Hier wurde die absatz- und beschaffungsorientierte Nachhaltigkeit thematisiert und praxisnah über Chancen und Risiken sowie die Zukunftsoptionen der Branche diskutiert.
Der FOOD FUTURE DAY ist eine Veranstaltung des INTERREG-Projekts „FOOD FUTURE – Zukunftsweisende Technologien und Innovationen für kleine und mittlere Unternehmen der Ernährungsbranche im deutsch-niederländischen Grenzraum“.
Das Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Niedersachsen, des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, des Ministerie van Economische Zaken, Landbouw en Innovatie der Niederlande und der Provinzen Groningen, Friesland, Drenthe, Overijssel, Gelderland und Limburg kofinanziert.
Weitere Informationen:
Vera Netz (M.A.)
Stellv. Projektkoordinatorin
FOOD FUTURE
Tel +49(0)5431.183-193
Fax +49(0)5431.183-114
v.netz@dil-ev.de
www.food-future.eu
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Bereits zum zweiten Mal veranstaltete die Hochschule Osnabrück den FOOD FUTURE DAY in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik e.V. (DIL). Vor allem Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittelproduktion (BLP) der Fakultät Agrarwissenschaften nutzten den Tag, um sich über ihre Zukunftschancen zu informieren.
Auch Stefan Winter war vor Ort. Der 24-Jährige hat zwar in Haste studiert, doch beim diesjährigen FOOD FUTURE DAY war er nicht mehr als Jobsuchender unterwegs, sondern stellte den Besuchern beim Info-Markt seinen Arbeitgeber vor. Der ehemalige BLP-Student hat schon im Studium Kontakt zu dem Unternehmen Walter Rau knüpfen können und arbeitet mittlerweile im Qualitätsmanagement des Margarineherstellers. „Die meisten Studenten wollen wissen, ob wir Praktika anbieten oder ob sie ihre Bachelorarbeit bei uns schreiben können“, berichtete Winter.
Insgesamt 22 Unternehmen aus der Ernährungsbranche haben sich beim FOOD FUTURE DAY in Haste präsentiert. „Der Vorteil hier ist, dass die Unternehmen nicht, wie bei anderen Jobmessen, mit anderen Branchen konkurrieren, sondern auf genau die Nachwuchskräfte treffen, die sich bereits für die Lebensmittelindustrie entschieden haben“, so Studiendekan Ludger Figura.
Neben dem Kennenlernen von potentiellen Arbeitgebern konnten die Studierenden und Absolventen ihre Bewerbungsmappe von Personalverantwortlichen aus der Wirtschaft prüfen lassen. Ebenso beliebt war das Job Speed-Dating, bei dem in fünfminütigen Gesprächen nicht nur die Qualifikation, sondern auch die Soft Skills der Bewerber gefragt waren.
Gespannt haben die Teilnehmer auch dem FOOD FUTURE DAY-Symposium gefolgt, welches sich in diesem Jahr dem Thema „Nachhaltigkeit – Vom Schlagwort zur Strategie?“ widmete. Hier wurde die absatz- und beschaffungsorientierte Nachhaltigkeit thematisiert und praxisnah über Chancen und Risiken sowie die Zukunftsoptionen der Branche diskutiert.
Der FOOD FUTURE DAY ist eine Veranstaltung des INTERREG-Projekts „FOOD FUTURE – Zukunftsweisende Technologien und Innovationen für kleine und mittlere Unternehmen der Ernährungsbranche im deutsch-niederländischen Grenzraum“.
Das Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Niedersachsen, des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, des Ministerie van Economische Zaken, Landbouw en Innovatie der Niederlande und der Provinzen Groningen, Friesland, Drenthe, Overijssel, Gelderland und Limburg kofinanziert.
Weitere Informationen:
Vera Netz (M.A.)
Stellv. Projektkoordinatorin
FOOD FUTURE
Tel +49(0)5431.183-193
Fax +49(0)5431.183-114
v.netz@dil-ev.de
www.food-future.eu
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mehrErster Gesundheitstag für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (an) der PH Schwäbisch Gmünd
Am Mittwoch, den 16. Mai, war es endlich soweit: Die Hochschulleitung der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd hatte alle ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum ersten Gesundheitstag an der Hochschule eingeladen. Organisiert worden war der Tag von sieben Studentinnen des Masterstudiengangs Gesundheitsförderung - Anabel Becker, Jana Bernhardt, Jasmin Braun, Maren Locher, Martina Muth, Ramona Reck und Melanie Reinhard ...
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mehrForscher brauchen Räume für klinische Studien
Die empirische Therapieforschung hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Mit der gezielten Drittmittelförderung durch DFG und BMBF ist sie über industriefinanzierte klinische Studien hinaus zu einem bedeutsamen Forschungszweig für Universitätsklinika und Medizinische Fakultäten geworden. Daraus resultiert die Nachfrage nach einer adäquaten und optimal angelegten Infrastruktur.
Prof. Dr. Monika Engelhardt von der Abteilung Hämatologie und Onkologie der Medizinischen Universitätsklinik Freiburg arbeitete in ihrem Vortrag die Aufgabenbereiche der Klinischen Forschung heraus. Unverzichtbare Voraussetzung für erfolgreiche Klinische Studien sind die systematische Rekrutierung von Patienten und Probanden, die Konzeption und Koordination der Studiendurchführung sowie die Dokumentation und Verwaltung von Patientendaten und Studienergebnissen. Für die Hämatologie und Onkologie spielt darüber hinaus das Chemotherapie-Management eine wesentliche Rolle.
Welche Aufgaben die Zentren für Klinische Studien an ihrem jeweiligen Standort zur Stärkung der patientenorientierten Forschung übernehmen, erläuterte Insa Bruns, Leiterin der Geschäftsstelle vom Netzwerk der Koordinierungszentren für Klinische Studien (KKS-Netzwerk). Die einzelnen Koordinierungszentren unterstützen die Kliniken bei der Studienplanung und -durchführung sowie beim Projekt- und Datenmanagement. Zudem stehen sie den Hochschulen bzw. den Universitätsklinika bei der Wahrnehmung ihrer Rechte und Pflichten als Sponsoren der klinischen Studien beratend zur Seite. Das KKS-Netzwerk fungiert als Ansprechpartner für politische und administrative Entscheidungsprozesse.
Dr. Horst Moog von der Baulichen Hochschulentwicklung der HIS GmbH erläuterte die Bemessung des Flächenbedarfs für Klinische Studien in den Kliniken sowie den Koordinations- bzw. Servicezentren. Benötigt werden Untersuchungs- und Behandlungsräume für Patienten und Probanden, Überwachungsbetten für Phase-I/II-Studien, Studienaktenarchive sowie Biobanken. Der quantitativ bedeutsamste Flächenbedarf resultiert jedoch aus den Büro- und Schreibarbeitsplätzen für Wissenschaftler und sonstiges Studienpersonal.
Wie wichtig eine optimale Gebäudestruktur für die Umsetzung eines Forschungskonzepts ist, machte Prof. Dr. Norbert Krug, Ärztlicher Direktor des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM), anschaulich. Im Clinical Research Center (CRC) Hannover agieren künftig die Medizinische Hochschule Hannover und zwei außeruniversitäre Forschungseinrichtungen (Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und ITEM) unter einem Dach. Das neue Forschungsgebäude soll Mitte 2013 den Betrieb aufnehmen und die Infrastruktur sowohl für frühe klinische Studien als auch für Studien zur Nationalen Kohorte und eine Biobank beherbergen.
Prof. Dr. Joachim Thiery stellte die Probandenforschung im Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen (LIFE) vor. Prof. Dr. Thiery ist Direktor des Instituts für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik am Universitätsklinikum Leipzig und Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Das Forschungszentrum nutzt Studienambulanzen im sog. „Roten Haus“ – einem speziell für LIFE sanierten Altbau. Eine extrem effektive Raumaufteilung und modernste Labordiagnostik erlauben einen Durchlauf von derzeit 4.000 Patienten und Probanden jährlich. In den nächsten Jahren soll die Zahl der Probanden auf 8.000 bis 10.000 Erwachsene und Kinder anwachsen. Eine Biobank und Forschungsmöglichkeiten für die Nationale Kohorte sichern die Nachhaltigkeit des Sanierungsprojekts für die Zukunft.
Mit einem Ausblick schloss Dr. Moog die Veranstaltung: „In Zukunft ist auch die patientenorientierte Forschung bei der Flächenbedarfsplanung für die Universitätsmedizin zu berücksichtigen. HIS wird die Entscheidungsträger vor Ort und in den zuständigen Ministerien dazu mit den erforderlichen Planungsansätzen sensibilisieren.“
Nähere Auskünfte:
Dr. Horst Moog
Tel.: 0511 1220-180
E-Mail: moog@his.de
www.his.de/medizin
Pressekontakt:
Theo Hafner
Tel.: 0511 1220-290
E-Mail: hafner@his.de
Katharina Seng
Tel.: 0511 1220-382
E-Mail: seng@his.de
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Prof. Dr. Monika Engelhardt von der Abteilung Hämatologie und Onkologie der Medizinischen Universitätsklinik Freiburg arbeitete in ihrem Vortrag die Aufgabenbereiche der Klinischen Forschung heraus. Unverzichtbare Voraussetzung für erfolgreiche Klinische Studien sind die systematische Rekrutierung von Patienten und Probanden, die Konzeption und Koordination der Studiendurchführung sowie die Dokumentation und Verwaltung von Patientendaten und Studienergebnissen. Für die Hämatologie und Onkologie spielt darüber hinaus das Chemotherapie-Management eine wesentliche Rolle.
Welche Aufgaben die Zentren für Klinische Studien an ihrem jeweiligen Standort zur Stärkung der patientenorientierten Forschung übernehmen, erläuterte Insa Bruns, Leiterin der Geschäftsstelle vom Netzwerk der Koordinierungszentren für Klinische Studien (KKS-Netzwerk). Die einzelnen Koordinierungszentren unterstützen die Kliniken bei der Studienplanung und -durchführung sowie beim Projekt- und Datenmanagement. Zudem stehen sie den Hochschulen bzw. den Universitätsklinika bei der Wahrnehmung ihrer Rechte und Pflichten als Sponsoren der klinischen Studien beratend zur Seite. Das KKS-Netzwerk fungiert als Ansprechpartner für politische und administrative Entscheidungsprozesse.
Dr. Horst Moog von der Baulichen Hochschulentwicklung der HIS GmbH erläuterte die Bemessung des Flächenbedarfs für Klinische Studien in den Kliniken sowie den Koordinations- bzw. Servicezentren. Benötigt werden Untersuchungs- und Behandlungsräume für Patienten und Probanden, Überwachungsbetten für Phase-I/II-Studien, Studienaktenarchive sowie Biobanken. Der quantitativ bedeutsamste Flächenbedarf resultiert jedoch aus den Büro- und Schreibarbeitsplätzen für Wissenschaftler und sonstiges Studienpersonal.
Wie wichtig eine optimale Gebäudestruktur für die Umsetzung eines Forschungskonzepts ist, machte Prof. Dr. Norbert Krug, Ärztlicher Direktor des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM), anschaulich. Im Clinical Research Center (CRC) Hannover agieren künftig die Medizinische Hochschule Hannover und zwei außeruniversitäre Forschungseinrichtungen (Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und ITEM) unter einem Dach. Das neue Forschungsgebäude soll Mitte 2013 den Betrieb aufnehmen und die Infrastruktur sowohl für frühe klinische Studien als auch für Studien zur Nationalen Kohorte und eine Biobank beherbergen.
Prof. Dr. Joachim Thiery stellte die Probandenforschung im Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen (LIFE) vor. Prof. Dr. Thiery ist Direktor des Instituts für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik am Universitätsklinikum Leipzig und Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Das Forschungszentrum nutzt Studienambulanzen im sog. „Roten Haus“ – einem speziell für LIFE sanierten Altbau. Eine extrem effektive Raumaufteilung und modernste Labordiagnostik erlauben einen Durchlauf von derzeit 4.000 Patienten und Probanden jährlich. In den nächsten Jahren soll die Zahl der Probanden auf 8.000 bis 10.000 Erwachsene und Kinder anwachsen. Eine Biobank und Forschungsmöglichkeiten für die Nationale Kohorte sichern die Nachhaltigkeit des Sanierungsprojekts für die Zukunft.
Mit einem Ausblick schloss Dr. Moog die Veranstaltung: „In Zukunft ist auch die patientenorientierte Forschung bei der Flächenbedarfsplanung für die Universitätsmedizin zu berücksichtigen. HIS wird die Entscheidungsträger vor Ort und in den zuständigen Ministerien dazu mit den erforderlichen Planungsansätzen sensibilisieren.“
Nähere Auskünfte:
Dr. Horst Moog
Tel.: 0511 1220-180
E-Mail: moog@his.de
www.his.de/medizin
Pressekontakt:
Theo Hafner
Tel.: 0511 1220-290
E-Mail: hafner@his.de
Katharina Seng
Tel.: 0511 1220-382
E-Mail: seng@his.de
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mehrFrom stem cell to brain cell – new technique mimics the brain
By adding two different molecules, the researchers have discovered a surprisingly simple way of starting the stem cells’ journey to become finished brain cells. The process mimics the brain’s natural development by releasing signals that are part of the normal development process. Experiments in animal models have shown that the cells quickly adapt in the brain and behave like normal brain cells.
“This technique allows us to fine-tune our steering of stem cells to different types of brain cells. Previous studies have not always used the signals that are activated during the brain’s normal development. This has caused the transplanted cells to develop tumours or function poorly in the brain”, says Agnete Kirkeby, one of the authors of the study.
Since the method effectively imitates the brain’s own processes, it reduces the risk of tumour formation, one of the most common obstacles in stem cell research. The quick, simple technique makes the cells mature faster, which both makes the transplant safer and helps the cells integrate better into the brain. The results of the study bring stem cell research closer to transplant trials in the human brain.
“We have used the new protocol to make dopamine neurons, the type of neuron that is affected by Parkinson’s disease, and for the first time, we are seriously talking about these cells as being good enough to move forward for transplantation in patients. The next step is to test the process on a larger scale and to carry out more pre-clinical safety tests”, explains Malin Parmar, research team leader.
The research is presented in the report ‘Generation of regionally specified neural progenitors and functional neurons from human embryonic stem cells under defined conditions’ in the journal Cell Reports.
The study has been conducted as part of the EU 7th Framework Programme project NeuroStemcell.
For more information, please contact:
Malin Parmar +46 709 823901, Malin.Parmar@med.lu.se
Agnete Kirkeby +45 5168 5353, Agnete.Kirkeby@med.lu.se
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“This technique allows us to fine-tune our steering of stem cells to different types of brain cells. Previous studies have not always used the signals that are activated during the brain’s normal development. This has caused the transplanted cells to develop tumours or function poorly in the brain”, says Agnete Kirkeby, one of the authors of the study.
Since the method effectively imitates the brain’s own processes, it reduces the risk of tumour formation, one of the most common obstacles in stem cell research. The quick, simple technique makes the cells mature faster, which both makes the transplant safer and helps the cells integrate better into the brain. The results of the study bring stem cell research closer to transplant trials in the human brain.
“We have used the new protocol to make dopamine neurons, the type of neuron that is affected by Parkinson’s disease, and for the first time, we are seriously talking about these cells as being good enough to move forward for transplantation in patients. The next step is to test the process on a larger scale and to carry out more pre-clinical safety tests”, explains Malin Parmar, research team leader.
The research is presented in the report ‘Generation of regionally specified neural progenitors and functional neurons from human embryonic stem cells under defined conditions’ in the journal Cell Reports.
The study has been conducted as part of the EU 7th Framework Programme project NeuroStemcell.
For more information, please contact:
Malin Parmar +46 709 823901, Malin.Parmar@med.lu.se
Agnete Kirkeby +45 5168 5353, Agnete.Kirkeby@med.lu.se
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mehrGeorg-von-Hevesy-Medaille für Ulmer Nuklearmediziner
„Ich bin sehr stolz, mit der Hevesy-Medaille für mein Lebenswerk geehrt zu werden“, freut sich Reske. „Professor Reske hat das Fach Nuklearmedizin, die Fachgesellschaft und viele Wissenschaftler nachhaltig geprägt und bereichert“, sagte Prof. Dr. Jörg Kotzerke, Präsident der DGN, bei der Verleihung der Medaille anlässlich der 50. Jahrestagung der Gesellschaft Ende April in Bremen. „Was für uns inzwischen Allgemeinwissen ...
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mehrGood soil, good harvest
Bremerhaven, 24 May 2012. Over 9 million farmers in Europe are obliged to use an irrigation system on their fields. The amount of natural rainfall is often not sufficient to bring home a good harvest. Today, Europe’s farmers are irrigating an area of almost 200.000 km² and this will presumably increase, as the market for irrigation systems is growing rapidly. In the last ten years, the use of such systems rose annually by about ...
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mehrIm wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, eigentlich auslöst“, erläutert PD Dr. Volker Deckert, Leiter der Abteilung Nanoskopie am IPHT. Ihm und seinem Team ist es nun erstmals gelungen, die molekulare Struktur so genannter Amyloid-Fibrillen mit bisher unerreichter Genauigkeit zu untersuchen.
Dies erfordert im wahrsten Sinne des Wortes „Spitzentechnologie“. Denn mit herkömmlichen spektroskopischen Methoden kann man nicht in die Nanowelt vordringen. „Wir haben die Auflösung der am IPHT bereits gut etablierten Raman Spektroskopie stark erhöht, indem wir es mit einem Rasterkraft-Mikroskop kombinieren“, erklärt Deckert. Eine mit Laserlicht bestrahlte winzige Sonde funktioniert dabei wie die Nadel eines Plattenspielers: Sie fährt über die zu untersuchende Probe und analysiert diese, während sie gleichzeitig Informationen darüber liefert, an welcher Stelle sie sich gerade befindet. Chemiker Deckert erreicht damit Auflösungen im Bereich von 2 Nanometern. (Zum Vergleich: Ein Haar ist fünfzigtausend Mal dicker als ein Nanometer). Auf diese Weise können die Forscher Änderungen in der Form und insbesondere der Oberfläche des Proteins direkt beobachten. „Die Reihenfolge der einzelnen Bausteine, aus denen sich ein Eiweiß zusammensetzt, ist gleich, egal, ob man ein richtig oder ein falsch gefaltetes Protein untersucht“, so Deckert. Der Grund für die fehlerhafte Faltung und damit der Auslöser der Krankheit muss also in der Art liegen, wie das Protein seine Form findet und schließlich mit andern Proteinen zusammenwächst – und das wollen wir so genau wie möglich untersuchen“.
Den Wissenschaftler treibt die Frage, wie weit kann man in die molekulare Struktur eindringen? Ein Ehrgeiz, der viel Anerkennung findet. So wurde Anfang des Jahres das Thema im renommierten Journal of Biophotonics nicht nur veröffentlicht, sondern auch gleich zur Titelstory erhoben. Im Februar konnten Deckert und seine Mitarbeiter aus der Hand des Thüringer Wissenschaftsministers den Forschungspreis des Freistaates entgegennehmen. Mitte Juni wird das IPHT dank Deckerts Arbeiten von einer gemeinsamen Initiative von Wirtschaft und Bundesregierung zum dritten Mal in Folge als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnet werden.
„Diese Anerkennung freut uns und spornt uns an, unseren Ansatz weiterzuverfolgen“, sagt Deckert, der 2009 aus Dortmund nach Jena kam. Das IPHT mit seiner interdisziplinäre Ausrichtung und den nur hier in dieser Form vorhandenen technologischen Möglichkeiten bietet ihm hervorragende Bedingungen für seine Forschung. „Die Kollegen hier verfügen über große Kompetenzen im Bereich der Mikro- und Nanostrukturierung, ohne die die Herstellung und Beschichtung der Spitzen nicht möglich wären“. In Zukunft will Deckert auch die Faserexpertise des Institutes nutzen: Glasfasern könnten als „Ministifte“ die bisherigen Spitzen ersetzen.
Ihr Ansprechpartner:
PD Dr. Volker Deckert
Abteilungsleiter Nanoskopie
Telefon +49 (0) 3641/ 206-113
Telefax +49 (0) 3641/ 206-099
volker.deckert@ipht-jena.de
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Dies erfordert im wahrsten Sinne des Wortes „Spitzentechnologie“. Denn mit herkömmlichen spektroskopischen Methoden kann man nicht in die Nanowelt vordringen. „Wir haben die Auflösung der am IPHT bereits gut etablierten Raman Spektroskopie stark erhöht, indem wir es mit einem Rasterkraft-Mikroskop kombinieren“, erklärt Deckert. Eine mit Laserlicht bestrahlte winzige Sonde funktioniert dabei wie die Nadel eines Plattenspielers: Sie fährt über die zu untersuchende Probe und analysiert diese, während sie gleichzeitig Informationen darüber liefert, an welcher Stelle sie sich gerade befindet. Chemiker Deckert erreicht damit Auflösungen im Bereich von 2 Nanometern. (Zum Vergleich: Ein Haar ist fünfzigtausend Mal dicker als ein Nanometer). Auf diese Weise können die Forscher Änderungen in der Form und insbesondere der Oberfläche des Proteins direkt beobachten. „Die Reihenfolge der einzelnen Bausteine, aus denen sich ein Eiweiß zusammensetzt, ist gleich, egal, ob man ein richtig oder ein falsch gefaltetes Protein untersucht“, so Deckert. Der Grund für die fehlerhafte Faltung und damit der Auslöser der Krankheit muss also in der Art liegen, wie das Protein seine Form findet und schließlich mit andern Proteinen zusammenwächst – und das wollen wir so genau wie möglich untersuchen“.
Den Wissenschaftler treibt die Frage, wie weit kann man in die molekulare Struktur eindringen? Ein Ehrgeiz, der viel Anerkennung findet. So wurde Anfang des Jahres das Thema im renommierten Journal of Biophotonics nicht nur veröffentlicht, sondern auch gleich zur Titelstory erhoben. Im Februar konnten Deckert und seine Mitarbeiter aus der Hand des Thüringer Wissenschaftsministers den Forschungspreis des Freistaates entgegennehmen. Mitte Juni wird das IPHT dank Deckerts Arbeiten von einer gemeinsamen Initiative von Wirtschaft und Bundesregierung zum dritten Mal in Folge als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnet werden.
„Diese Anerkennung freut uns und spornt uns an, unseren Ansatz weiterzuverfolgen“, sagt Deckert, der 2009 aus Dortmund nach Jena kam. Das IPHT mit seiner interdisziplinäre Ausrichtung und den nur hier in dieser Form vorhandenen technologischen Möglichkeiten bietet ihm hervorragende Bedingungen für seine Forschung. „Die Kollegen hier verfügen über große Kompetenzen im Bereich der Mikro- und Nanostrukturierung, ohne die die Herstellung und Beschichtung der Spitzen nicht möglich wären“. In Zukunft will Deckert auch die Faserexpertise des Institutes nutzen: Glasfasern könnten als „Ministifte“ die bisherigen Spitzen ersetzen.
Ihr Ansprechpartner:
PD Dr. Volker Deckert
Abteilungsleiter Nanoskopie
Telefon +49 (0) 3641/ 206-113
Telefax +49 (0) 3641/ 206-099
volker.deckert@ipht-jena.de
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mehrMannheim: Sachkunde beim Bluthochdruck
Die Bezeichnung „Exzellenzzentrum für Bluthochdruck“ darf jetzt die V. Medizinische Klinik der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) führen. Die europäische Fachgesellschaft für Bluthochdruck hat der von Professor Dr. med. Bernhard Krämer geleiteten internistischen Universitätsklinik per Urkunde bescheinigt, dass sie die nötigen Anforderungen und Qualifikationen erfüllt.
In Baden-Württemberg ist Mannheim das erste dieser auf europäischer Ebene akkreditierten Exzellenzzentren. Überreicht wurde das entsprechende Zertifikat am 27. April im Verlauf des diesjährigen Kongresses der „European Society of Hypertension“ in London. Die V. Medizinische Universitätsklinik ist neben dem Bluthochdruck auf Nephrologie (Nierenerkrankungen), Endokrinologie (Drüsenerkrankungen) und Rheumatologie (Bewegungs- und Autoimmunerkrankungen) spezialisiert. Sie verzeichnet rund 8.000 Patienten pro Jahr.
Bluthochdruck gilt als Volkskrankheit, die – erkannt oder unerkannt und mehr oder weniger ausgeprägt – nach Schätzung der Ärzte jeden zweiten Deutschen ereilen dürfte. Unbehandelt droht eine Schädigung der Gefäße, zugleich erhöht er das Risiko, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden. Zu den unerwünschten Folgen zählt einer aktuellen Studie zufolge übrigens auch, dass hoher Blutdruck die Gedächtnisleistung beeinträchtigt.
Die für die Ernennung zu einem Exzellenzzentrum nötigen Voraussetzungen sind vielfältig. Klinikdirektor Professor Dr. Bernhard Krämer: „Zum einen wird eine umfassende Sachkunde in der Diagnostik eingefordert, denn Bluthochdruck kann beispielsweise auch auf einer Fehlfunktion der Nieren oder des Drüsensystems beruhen.“ Für die Therapie bedeutet dies eine entsprechend breite Palette an Vorgehensweisen, von der medikamentösen Behandlung bis hin zur Implantation eines so genannten Stents, der die Nierenarterien aufdehnt. „Interdisziplinäre Krankenversorgung und Forschung gehen hier Hand in Hand, und genau dies wird von einem international anerkannten Zentrum mit mehreren auf nationaler und europäischer Ebene zertifizierten Hypertoniespezialisten auch erwartet,“ ergänzt der Leitende Oberarzt der V. Medizinischen Klinik, Professor Dr. med. Rainer Birck.
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In Baden-Württemberg ist Mannheim das erste dieser auf europäischer Ebene akkreditierten Exzellenzzentren. Überreicht wurde das entsprechende Zertifikat am 27. April im Verlauf des diesjährigen Kongresses der „European Society of Hypertension“ in London. Die V. Medizinische Universitätsklinik ist neben dem Bluthochdruck auf Nephrologie (Nierenerkrankungen), Endokrinologie (Drüsenerkrankungen) und Rheumatologie (Bewegungs- und Autoimmunerkrankungen) spezialisiert. Sie verzeichnet rund 8.000 Patienten pro Jahr.
Bluthochdruck gilt als Volkskrankheit, die – erkannt oder unerkannt und mehr oder weniger ausgeprägt – nach Schätzung der Ärzte jeden zweiten Deutschen ereilen dürfte. Unbehandelt droht eine Schädigung der Gefäße, zugleich erhöht er das Risiko, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden. Zu den unerwünschten Folgen zählt einer aktuellen Studie zufolge übrigens auch, dass hoher Blutdruck die Gedächtnisleistung beeinträchtigt.
Die für die Ernennung zu einem Exzellenzzentrum nötigen Voraussetzungen sind vielfältig. Klinikdirektor Professor Dr. Bernhard Krämer: „Zum einen wird eine umfassende Sachkunde in der Diagnostik eingefordert, denn Bluthochdruck kann beispielsweise auch auf einer Fehlfunktion der Nieren oder des Drüsensystems beruhen.“ Für die Therapie bedeutet dies eine entsprechend breite Palette an Vorgehensweisen, von der medikamentösen Behandlung bis hin zur Implantation eines so genannten Stents, der die Nierenarterien aufdehnt. „Interdisziplinäre Krankenversorgung und Forschung gehen hier Hand in Hand, und genau dies wird von einem international anerkannten Zentrum mit mehreren auf nationaler und europäischer Ebene zertifizierten Hypertoniespezialisten auch erwartet,“ ergänzt der Leitende Oberarzt der V. Medizinischen Klinik, Professor Dr. med. Rainer Birck.
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mehrMarktplatz für biogene Reststoffe online
Bremerhaven, Mai 2012. Das BIORES-Marktportal ist eine internetbasierte Markt- und Informationsplattform, die zahlreiche Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette aus dem Bereich biologischer Reststoffe umfasst. Das Portal ist seit Mai 2012 online und ein Element des „BIORES-Netzwerks“ (). Im Rahmen dieses Netzwerkes werden technische Verfahren und Modellprojekte für die stoffliche und energetische Nutzung biogener Reststoffen ...
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mehrNeue Sonderforschungsbereiche an der LMU
Die LMU ist an vier neuen Sonderforschungsbereichen beteiligt: Sie ist Sprecherhochschule für den transregionalen SFB 127 „Biologie der xenogenen Zell- und Organtransplantation“ sowie für den SFB 1032 „Nanoagenzien für raumzeitliche Kontrolle molekularer und zellulärer Reaktionen“. Die LMU ist zudem beteiligt an dem an der Universität Mainz angesiedelten SFB / TR 128 „Initiierungs-, Effektor- und Regulationsmechanismen ...
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